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Erfurt entlässt Trainer Emmerling - Bielefeld vorn

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Erfurt entlässt Trainer Emmerling - Bielefeld vorn

26.08.2012, 16:31 Uhr | dpa

Leipzig (dpa) - Nach dem sechsten sieglosen Spiel war die Geduld zu Ende: Der FC Rot-Weiß Erfurt hat sich von Stefan Emmerling getrennt und damit für die erste Trainerentlassung der Saison in der 3. Fußball-Liga gesorgt.

Der Drittliga-Fünfte der vorigen Spielzeit reagierte damit am Samstag im Anschluss an die 0:2-Niederlage gegen den neuen Spitzenreiter Arminia Bielefeld auf den schwachen Saisonstart. Die Erfurter sind nach sechs Spielen mit nur einem Punkt und 2:14 Toren Tabellenletzter.

"Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Der Fußball sieht in solchen Situationen leider immer den Trainer in der schwächsten Rolle", erklärten Präsident Rolf Rombach und sein Stellvertreter Detlef Goss schriftlich. Co-Trainer Henri Fuchs und A-Jugend-Coach Christian Preußer werden bis zur Verpflichtung eines Emmerling-Nachfolgers das Team betreuen.

Unterdessen kommt auch der selbst ernannte Aufstiegsanwärter Karlsruher SC nicht in Tritt. Dem Pokal-Glanz mit dem Sieg gegen den Hamburger SV folgte im Liga-Alltag wieder matter Fußball. Statt des erhofften Befreiungsschlages gab es nur ein 0:0 gegen Alemannia Aachen und damit das vierte Unentschieden. Vier Punkte und Rang 18 stehen in der Zwischenbilanz. "Wir haben den Elan aus dem Pokal mitgenommen. Aber dann fehlt uns die Geilheit, ein Tor zu machen", konstatierte Torhüter Dirk Orlishausen.

Obwohl nach dem Total-Umbruch das Zusammenspiel beim Zweitliga-Absteiger immer besser funktioniert, ist der KSC noch nicht in der 3. Liga angekommen. "Zu Pech kommt auch noch Unvermögen. So kommt es, dass wir nur mit einem Punkt dastehen", kritisierte Trainer Markus Kauczinski nach dem Remis. Mitabsteiger Hansa Rostock hat zwar vier Punkte mehr als der KSC, hinkt den eigenen Ansprüchen aber ebenfalls hinterher. Am Sonntag kamen die Hanseaten bei Darmstadt 98 nur zu einem 1:1 und warten weiter auf ihren ersten Auswärtssieg.

Die SpVgg Unterhaching musste ihren Spitzenplatz räumen. "Träume dürfen gelebt werden. Aber die Niederlage kam zum rechten Zeitpunkt. Vielleicht sind dadurch einige wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgekommen", befand Coach Claus Schromm. Dabei agierten die bislang unbesiegten Bayern von der 55. Minute an gegen den VfB Stuttgart II in Überzahl, kassierten aber dennoch eine herbe 0:3-Heimniederlage.

Trotzdem bleibt Unterhaching mit 13 Punkten dem neuen Tabellenführer Bielefeld im Nacken. Die Ostwestfalen sind nach dem 2:0 gegen Erfurt das einzig noch ungeschlagene Team der Liga. "Meine Mannschaft hat in der Abwehr gut gestanden und ihre Chancen genutzt", resümierte Bielefelds Coach Stefan Krämer, den "die Tabelle allerdings gar nicht interessiert".

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