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Joachim Löw: "Müssen noch an der Kaltschnäuzigkeit arbeiten"

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Löw: "Müssen noch an der Kaltschnäuzigkeit arbeiten"

08.09.2012, 09:42 Uhr | dpa

Joachim Löw: "Müssen noch an der Kaltschnäuzigkeit arbeiten". Bundestrainer Joachim Löw ist in Gedanken schon beim kommenden Spiel gegen Österreich.

Bundestrainer Joachim Löw ist in Gedanken schon beim kommenden Spiel gegen Österreich. (Quelle: dpa)

Hannover (dpa) - Fragen an Bundestrainer Joachim Löw nach dem 3:0-Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zum Start der WM-Qualifikation gegen die Färöer.

Wie bewerten Sie das 3:0 zum Auftakt des neuen Wettbewerbs?

"Unser Mannschaft ist von Beginn an engagiert und konzentriert zu Werke gegangen. Was ich bemängele, ist die Chancenverwertung, nicht nur gegen die Färöer. Klar hat der Torhüter sehr gut gehalten und ist über sich hinausgewachsen. Aber wir hätten schon in der ersten Halbzeit zwei, drei, vier Tore mehr erzielen können. Einige Dinge sind gut gelungen. Andere kamen nicht zum Tragen, weil wir nicht in die Pressing-Situationen gekommen sind. Im Großen und Ganzen war das für das erste Spiel in Ordnung."

Wie sehen Sie die nächste Aufgabe am Dienstag in Österreich?

"Das wird ein anderes Spiel vor einer anderen Kulisse. Die Österreicher sind im Moment so stark wie seit Jahren nicht mehr, gefestigt. Sie werden permanent die Offensive suchen. Österreich will gewinnen. Da werden nicht mehr zehn Spieler um den Sechzehner stehen wie gegen die Färöer."

Mario Götze durfte von Beginn an spielen, ist er wieder soweit?

"In so einem Spiel war es möglich, Mario Götze Spielpraxis zu geben. Mit Borussia Dortmund war das nicht abgesprochen. Gerade gegen so einen Gegner wollten wir absolut offensive Spieler. Das hat ihm gut getan. Er ist noch nicht so weit, dass er komplett seinen Rhythmus gefunden hat, er war ja lange verletzt. Es ist wichtig, ihn behutsam aufzubauen. Man spürt jetzt wieder seine Spielfreude und seinen Tatendrang, er ist sehr ehrgeizig."

Wie sehen Sie Holger Badstuber als linken Verteidiger?

"Marcel Schmelzer war verletzt, er ist der offensivere linke Außenverteidiger als Holger Badstuber. Wenn Schmelzer weiter ausfällt, werde ich mit Sicherheit mit dieser Besetzung auch in Wien spielen. Es bleibt nur Badstuber mit dem linken Fuß auf der linken Seite."

Özil hat nicht nur durch seine zwei Tore geglänzt. Was macht ihn so stark?

"Mesut war der überragende Spieler auf dem Platz, nicht nur aufgrund seiner zwei Tore. Er hat viele Wege zurückgelegt. Es hat alles Hand und Fuß, was er macht. Er ist so geschickt am Ball, wie er sich um den Gegner herumwendet und sofort den Blick nach vorn hat. Er startet sofort offensive Aktionen. Das spricht für seine Klasse. Wenn man ihm den Platz gibt, hat er Zug zum Tor. Das ist der Mesut, wie man ihn kennt."

Sie haben Podolski als Einwechselspieler ganz nach vorn gestellt, ist das vielleicht seine Rolle für die Zukunft?

"Das hat sich heute angeboten, weil André Schürrle links gespielt hat. Lukas kann vorn drin auch spielen. Aber normalerweise als zweite Spitze, um den Stoßstürmer drum rum, wie bei Arsenal. Hängend und als zweite Spitze ist er besser, er muss das Gesicht zum Tor haben."

Die Chancenauswertung war wieder das Manko, warum klappt das nicht?

"Nicht nur gegen die Färöer war zu sehen, dass unsere jungen Spieler noch an der Kaltschnäuzigkeit arbeiten müssen. Internationale Einsätze wie in der Champions League sind da hilfreich für den einen oder anderen Spieler. Die letzte Entschlossenheit und das unbedingte Drängen auf ein Tor waren in manchen Situationen nicht hundertprozentig vorhanden."

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