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Glücklicher Götze - Löw: "Hat ihm gut getan"

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Glücklicher Götze: "Froh, dass ich wieder fit bin"

10.09.2012, 10:05 Uhr | dpa

Glücklicher Götze - Löw: "Hat ihm gut getan". Mario Götze (r) spielte befreit auf und erzielte das 1:0 für Deutschland.

Mario Götze (r) spielte befreit auf und erzielte das 1:0 für Deutschland. (Quelle: dpa)

Hannover (dpa) - Mario Götze fliegt mit einem richtig guten Gefühl nach Wien. Die Aussicht auf einen erneuten Startelf-Einsatz sind für den genesenen Jungstar von Borussia Dortmund gegen Österreich am Dienstag zwar äußerst gering.

Aber für den zuletzt gebremsten Himmelsstürmer stimmt nach Monaten des Zweifelns die Perspektive wieder - auch in der Fußball-Nationalmannschaft. "Ich bin einfach froh, dass ich wieder fit bin. Ich brauche meine Spielminuten, meine Spielpraxis", sagte Götze nach dem 3:0-Sieg gegen die Färöer.

87 Minuten und ein Tor im Nationaltrikot hatten den 20-Jährigen in seiner Hoffnung bestärkt, bald wieder der Alte sein zu können. Von ganz großen Ansprüchen ist Götze nach einem Jahr mit langwieriger Schambeinverletzung und schmerzender Bindehautentzündung noch weit entfernt. Der Einsatz gegen die Fußballer von den Schafsinseln war eher eine Art Aufbauprogramm im Adlertrikot für den Ballkünstler.

"In so einem Spiel war es möglich, Mario Götze Spielpraxis zu geben", sagte Joachim Löw. Borussen-Coach Jürgen Klopp wird es in Dortmund dankbar registriert haben. In Österreich muss Löw wieder mehr auf die Defensive achten, Götze rückt zurück ins zweite Glied.

Götzes Dilemma im DFB-Trikot ist, dass er am liebsten in der Mitte agiert und Löw ihn genau dort am stärksten sieht. Die Zentrale ist durch Zauberfuß Mesut Özil aber auf unabsehbare Zeit belegt. Der noch übermächtige Konkurrent findet positive Worte für den Borussen. "Mario hat ein unglaubliches Potenzial. Wir in der Mannschaft wissen, wozu er fähig ist. Ich freue mich, dass er seine Verletzungsprobleme überwunden hat. Ich denke, wir werden noch großen Spaß mit ihm haben", sagte Özil dem "Express".

Großen Spaß hatte auch Götze gegen die Färöer. "Das war eine Acht, eine halbe Zehn, sollte ich spielen. Das ist im Zentrum, da fühle ich mich wohl", beschrieb er sein Einsatzgebiet. Quer durch die Mitte zog Götze vor seinem dritten Tor im Nationaltrikot, das dem DFB-Team die Führung gegen die Färöer brachte. Genau ein Jahr hatte er auf einen Treffer für Deutschland warten müssen. Zuletzt war er beim 6:2 im September 2011 gegen Österreich erfolgreich gewesen.

Glücksgefühle liegen für Götze lange zurück. Ende November 2011 hatte er für Borussia Dortmund gegen Schalke (2:0) letztmals in der Bundesliga mehr als 87 Minuten gespielt. Im Nationaltrikot stand er im Oktober 2011 in der Türkei (3:1) länger auf dem Platz, bevor er in der Schlussminute für Marco Reus ausgewechselt wurde.

Mit seinem neuen Club-Partner Reus bildete er gegen die Färöer die linke kreative Mittelfeldseite. "Mario und ich spielen noch nicht so lange zusammen, aber wir suchen uns und meistens finden wir uns auch, und das macht Spaß mit ihm zusammen zu spielen", sagte der Neu-Borusse Reus.

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