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Löw: "Letztendlich zählen für mich die drei Punkte"

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Löw: "Letztendlich zählen für mich die drei Punkte"

12.09.2012, 07:38 Uhr | dpa

Löw: "Letztendlich zählen für mich die drei Punkte". Bundestrainer Joachim Löw hat das Spiel seiner Mannschaft ganz genau beobachtet.

Bundestrainer Joachim Löw hat das Spiel seiner Mannschaft ganz genau beobachtet. (Quelle: dpa)

Wien (dpa) - Fragen an Bundestrainer Joachim Löw nach dem 2:1-Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation gegen Österreich in Wien.

Warum tut sich Deutschland bei Spielen in Österreich immer so schwer?

"Gegen keine andere Nation hat Österreich mehr zu gewinnen als gegen Deutschland. Also neben dem Ziel die WM-Qualifikation zu erreichen, sind sie gegen Deutschland ganz besonders motiviert. Darauf haben wir die Mannschaft vorbereitet."

Was ist ihr Fazit nach dem umkämpften Spiel?

"Wir haben das Spiel hier gewonnen, auswärts, haben sechs Punkte, das ist für mich erfreulich. Ich denke in manchen Situation hatten wir auch Glück. Gerade in der Schlussphase hätten sie das 2:2 erzielen müssen. Wir hatten gute Phasen im Spiel, da haben wir das Spiel kontrolliert, aber nicht über das ganze Spiel hinweg. In der ersten Halbzeit haben wir ein paar Abspielfehler gemacht, die ihnen Chancen ermöglicht haben. In der zweiten Halbzeit waren wir besser im Spiel, hätten aber natürlich nach dem 2:0 ganz anders kontrollieren und dominieren müssen."

Was bemängeln Sie konkret?

"Wir haben uns durch viele Ballverluste in Schwierigkeiten gebracht und zum Schluss einfach Glück gehabt, dass nicht das 2:2 fällt. Wir haben heute nicht so gut von hinten rausgespielt. Auch Holger Badstuber und Mats Hummels haben Abspielfehler gemacht. Dadurch waren wir verunsichert und haben häufig lange Bälle schlagen müssen, was natürlich nicht unserem Spiel entspricht."

Eine Trainingswoche lang haben sie Pressing gepredigt. Dann haben die Österreicher besser gepresst als Deutschland.

Löw: "Heute wollten wir nur phasenweise Pressing spielen, nur situationsbedingt. Wir wollten selber Räume nach vorne haben, weil Österreich auch gut ist mit schnellen Spielern nach vorne. Auf der anderen Seite ist es so, um Pressing zu beherrschen, reicht eine Woche nicht. Das ist klar. Da müssen wir einige Monate dran arbeiten, bis wir in der Lage sind, ein ganzes Spiel druckvoll nach vorne zu spielen. Unsere Spieler müssen das in den nächsten Monaten besser lernen und besser beherrschen."

Marcel Schmelzer wird in der Form nicht ein Stammspieler als linker Verteidiger sein können. Was wollen sie tun?

"Heute war nicht so ein gutes Spiel von ihm wie gegen Argentinien. Zum Beispiel als das 1:2 gefallen ist, da darf er diesen Fehler nicht begehen. Man muss sehen. Wir haben links nicht all zu viele Alternativen. Deswegen wird man weiter mit Marcel Schmelzer arbeiten und hoffen, dass er sich weiterentwickelt auf diesem internationalen Niveau."

Trotz der mäßigen Leistung hat es wieder zum Sieg gereicht. Warum?

"Man muss in so einem Spiel, in dem mit harten Bandagen gekämpft wird, seine Chancen nutzen. Österreich hatte zwei, drei sehr gute Möglichkeiten. Wir haben wenige Chancen genutzt zu zwei Toren. Das war vielleicht der Unterschied, dass wir in der Phase nach der Halbzeit cleverer waren als Österreich. Ansonsten haben wir hier, soweit ich mich erinnere, nie die Dominanz ausstrahlen können wie in anderen Spielen. Die Spiele in Österreich waren immer knapp. Letztendlich zählen für mich die drei Punkte. In einigen Bereichen werden wir uns steigern müssen, klar."

Müssen Sie nach dieser Leistung nicht nach personellen Alternativen suchen oder halten sie an diesem Kader fest?

"Das hängt von der Leistung ab, die die Spieler in den nächsten Wochen zeigen. Natürlich wird man weitere Spieler beobachten. Wir haben uns jetzt nicht auf diesen Kader festgelegt. Wir haben mehrere Spieler im Fokus. Durchschnittlich zu spielen in der Bundesliga reicht nicht. Es müssen schon Klassespieler sein, weil wir eben auch den Anspruch haben, richtig top zu sein, auch international gesehen. Da reichen durchschnittliche Leistungen in solchen Spielen nicht unbedingt aus."

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