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FIFA: Reformpläne erhöhen Druck auf Blatter

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Der Druck auf Blatter könnte wachsen

15.09.2012, 12:15 Uhr | t-online.de, dpa

FIFA: Reformpläne erhöhen Druck auf Blatter. Nachdenklich: FIFA-Präsident Sepp Blatter. (Quelle: imago)

Nachdenklich: FIFA-Präsident Sepp Blatter. (Quelle: imago)

Die Ethikkommission innerhalb des Fußball-Weltverbandes FIFA meint es ernst. Und dadurch könnte der Druck auf Verbands-Präsident Sepp Blatter weiter wachsen. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, will es die FIFA künftig anonymen Informanten ermöglichen, Hinweise auf dubiose Verwicklungen und verdächtige Funktionäre zu geben.

Die FIFA hat die Ethikkommission gebildet, um Missstände wie Korruption innerhalb des Verbandes zu bekämpfen. Dabei soll auch das "Whistleblower"-Programm helfen. "Es ist ein Muss für jede Organisation, die Korruption seriös bekämpfen will. Das System wird zeitnah eingerichtet werden", wird der neue Fifa-Sicherheitschef Ralf Mutschke zitiert. Er kam im Sommer vom Bundeskriminalamt zum Weltverband.

Straferlass für Informanten

Laut "FAZ" sollen die Erkenntnisse vor allem dem neuen FIFA-Chefermittler Michael Garcia sowie dem deutschen Richter Joachim Eckert dienen. Eckert ist der neue Spruchkammer-Vorsitzende der zweigeteilten Ethikkommission. "Korruption ist ein abgeschottetes System, meist ohne Verträge oder Beweise. Ohne manche anonyme Hinweisgeber hätten in der Wirtschaft einige große Verfahren nicht geführt werden können“, erklärte der deutsche Jurist.

Um möglichen informellen Mitarbeitern die Datenweitergabe schmackhaft zu machen, sollen kooperationswillige Täter mit einem Straferlass geködert werden. "Man müsste über eine Amnestie nachdenken“, erklärte Eckert.

"Es wird ein kritisches Jahr für Blatter"

Die neuen Kräfte bei der FIFA gehen unterdessen davon aus, dass der Druck auf Präsident Blatter durch die Reformen steigt. Der Schweizer war unter anderem im Zusammenhang mit der WM-Vergabe 2018 nach Russland und 2022 nach Katar ins Zwielicht geraten.

"Nächstes Jahr wird ein kritisches Jahr für Herrn Blatter. Wenn er nicht voll mitzieht oder unschöne Dinge herauskommen, müsste er zurücktreten", sagte Michael Hershman. Der US-Amerikaner gehört des unabhängigen Governance-Komitees der FIFA an, das die Reformen maßgeblich vorantreibt.

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