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Scharfe Kritik an KSC-Chef Wellenreuther

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Scharfe Kritik an KSC-Chef: "Lizenz gefährdet"

18.09.2012, 14:01 Uhr | dpa

Karlsruhe (dpa) - Der Verwaltungsrat des Karlsruher SC hat den Vereinspräsidenten Ingo Wellenreuther scharf kritisiert.

"Wir müssen feststellen, dass formal in einigen Fällen nicht satzungsgemäß gehandelt wurde", sagte der Vorsitzende des Kontrollgremiums, Thomas Munz, am späten Montagabend bei der Mitgliederversammlung des Fußball-Drittligisten.

Zudem sei die Finanzlage des mit 3,8 Millionen Euro verschuldeten Traditionsclubs bedenklich. "Ohne das großzügige Engagement von privater Seite hätte der KSC keine Lizenz erhalten. Von einzelnen, großzügigen Geldgebern abhängig zu sein stellt für den Verein jedoch ein großes Risiko dar", warnte er.

Bis in einem Jahr wird die Verschuldung des KSC nach Ansicht von Munz bei mindestens sechs Millionen Euro liegen. "Ganz klare Aussage: Ohne zusätzliche Gelder ist die Lizenz für 2013 gefährdet", erklärte er. Das Defizit des Vereins werde in der laufenden Saison nach einer Hochrechnung des Verwaltungsrats mit 1,823 Millionen Euro wahrscheinlich rund 480 000 Euro höher ausfallen als im Finanzplan vorgesehen. Auch habe das Präsidium den genehmigten Spieleretat schon um 700 000 Euro überzogen.

Vize-Präsident Günter Pilarsky, der den Tabellenelften seit dem Amtsantritt von Präsident Ingo Wellenreuther im Herbst 2010 großzügig unterstützt, will dem KSC zwar auch dann weiter helfen, wenn die sofortige Rückkehr in die Zweite Bundesliga verpasst wird. Allerdings müsse man dann "auf jeden Fall deutlich zurückfahren", sagte Pilarsky. Und seine Hilfe sei auch nicht grenzenlos.

In diesen Aussagen sieht der Verwaltungsrat ein weiteres Warnsignal. "Es müssen zwingend die Einnahmen erhöht und die Kosten abgebaut werden", forderte Munz und mahnte gleichzeitig "eine Verbesserung der Kommunikation und Zusammenarbeit" an. Außerdem verlangte er vom Präsidium "unaufgefordert" alle drei Monate einen Bericht an das Gremium. Nachträgliche Genehmigungen von Ausgaben werde es nicht mehr geben. Munz räumte aber auch ein, dass der Verein durch die Formverstöße bisher zumindest keinen Schaden erlitten habe.

Begonnen hatte die Mitgliederversammlung mit einem Eklat: Der ehemalige Vize-Präsident und KSC-Bundesligaspieler Arno Glesius verlangte in einem Antrag, die Versammlung anstelle von Wellenreuther von einem "neutralen Versammlungsleiter" leiten zu lassen. Die Mitglieder lehnten dies jedoch ab. Glesius kündigte daraufhin an, er werde "gegen die Mitgliederversammlung Einspruch erheben."

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