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Trotz Fan-Boykott: Chemnitz setzt harte Linie fort

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Trotz Fan-Boykott: Chemnitz setzt harte Linie fort

23.09.2012, 10:51 Uhr | dpa

Chemnitz (dpa)- Trotz des Boykotts von einigen Fans setzt Fußball-Drittligist Chemnitzer FC seine klare Linie im Kampf gegen Gewalt und Rassismus im eigenen Stadion fort.

Die Sachsen mussten bei der 0:2-Niederlage gegen den VfL Osnabrück vor nur 4100 Zuschauern antreten, die zudem kaum Stimmung verbreiteten. Vor allem im Fanblock der Ultras klaffte eine große Lücke, da diese Gruppierung das Match lediglich im Fantreff im Video-Text verfolgte. "Wir sprechen hier über 50 bis 100 Fans", sagte CFC-Pressesprecher Sven-Uwe Kühn.

Nach den Ausschreitungen im Pokalspiel gegen Dynamo Dresden für die der CFC vom DFB-Sportgericht zu einer Geldstrafe von 25 000 Euro verurteilt worden war, weil der farbige Dresdner Mickael Poté beleidigt und Rauchbomben gezündet worden waren, hatte der Chemnitzer Club reagiert. Im Heimspiel gegen Halle machte er von seinem Hausrecht Gebrauch, übergab 25 Personen aus dem Fanblock der Polizei. Schließlich wurden gegen zehn Fußballanhänger bundesweite Stadionverbote ausgesprochen.

"Diese Aktion richtete sich ausschließlich gegen die sogenannten Fans, die durch ihr Auftreten einen geregelten, fairen und störungsfreien Ablauf des Spielbetriebes verhindern wollten und somit unserer Sportart schaden", betonte Kühn. "Dass sich nun mehrere Leute aus dem Fanblock mit diesen Chaoten solidarisieren, ist aus meiner Sicht der völlig falsche Weg", zeigte der Pressesprecher kein Verständnis und unterstrich noch einmal das Handeln des Vereins. "Wir werden weiterhin Zeichen setzen. In unserem Stadion ist kein Platz für Störenfriede und Straftäter. Deshalb greifen wir konsequent durch", meinte Kühn.

In Zusammenhang mit den Ausschreitungen suspendierte der CFC mit Kevin Vietz einen seiner Kicker, der zum Kader des U 23-Oberligateams gehört, vorläufig vom Trainings- und Wettkampfbetrieb. Er soll Kontakte zu einer der beteiligten Fangruppierungen besitzen. Über die konkreten Vorwürfe gegen den Spieler ist derzeit nichts bekannt.

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