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WM 2018: WM-Spielorte in Russland stehen fest

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Russland legt die WM-Spielorte fest

30.09.2012, 14:22 Uhr | dpa

WM 2018: WM-Spielorte in Russland stehen fest. Russland richtet 2018 die Weltmeisterschaft aus. FIFA-Chef ist vom Stand der Vorbereitungen begeistert. (Quelle: Reuters)

Russland richtet 2018 die Weltmeisterschaft aus. FIFA-Chef ist vom Stand der Vorbereitungen begeistert. (Quelle: Reuters)

Auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2018 in Russland ist ein weiterer Meilenstein erreicht: In einer Show im russischen Fernsehen wurden die Austragungsorte des Turniers ausgewählt. Neben mehreren Stadionneubauten muss vielerorts auch eine neue Infrastruktur geschaffen werden. Dass die Arbeiten dem Zeitplan voraus sind, freut auch FIFA-Boss Sepp Blatter.

Die Zarenmetropole St. Petersburg, die Bernsteinstadt Königsberg und das geschichtsträchtige Wolgograd sind dabei: Russland hat elf Austragungsorte für die Fußball-WM 2018 offiziell bestätigt.

Blatter begeistert vom Fortschritt der Arbeiten

FIFA-Präsident Sepp Blatter zeigte sich in Moskau vom Fortschritt der Vorbereitungen begeistert. "Wir sind eindeutig dem Zeitplan ein Jahr voraus", sagte Blatter. "Ich denke, Russland wird die beste WM der Geschichte austragen. Ich bin sicher, dass es ein großer Erfolg wird." Sportminister Witali Mutko rechnet mit Gesamtkosten von etwa 15,5 Milliarden Euro für die Baumaßnahmen. Russland ist erstmals WM-Gastgeber.

Saransk ist der kleinste Spielort des Turniers

Bei der Bekanntgabe in einer dreistündigen schrillen Show im Staatsfernsehen war der Jubel in den ausgewählten Städten groß.

Eine Überraschung war die Nominierung von Saransk. Die Hauptstadt der zentralrussischen Teilrepublik Mordwinien, etwa 500 Kilometer südöstlich von Moskau, ist mit rund 300.000 Einwohnern der kleinste Spielort. Wie in vielen anderen Städten soll dort eigens ein neues Stadion entstehen.

Breites Abbild der russischen Kultur

In der "Heldenstadt" Wolgograd soll das "Siegesstadion" direkt gegenüber dem Denkmal für die blutige Schlacht um Stalingrad im Zweiten Weltkrieg gebaut werden.

Trauer herrschte dagegen in Krasnodar und Jaroslawl - beide Städte wurden von der Liste gestrichen. Ziel sei, einen möglichst breiten Einblick in die russische Kultur zu geben, begründete Mutko die Auswahl.

Gewalt und Rassismus eindämmen

Das Gewalt- und Rassismusproblem im russischen Fußball beunruhige ihn nicht, sagte Blatter. Vereine, Gesellschaft und Regierung müssten aber gemeinsam dagegen vorgehen.

In der Vorwoche war das Lokalderby zwischen Torpedo und Dynamo Moskau im Pokal wegen Fankrawallen abgebrochen worden. Zudem werden dunkelhäutige Spieler immer wieder Opfer rassistischer Pöbeleien.

Zwölf Stadien in elf Städten

Für die erste WM in Osteuropa sind zwölf Stadien vorgesehen. Davon stehen zwei in der Hauptstadt Moskau: Das Luschniki-Stadion, in dem dann vor 90.000 Zuschauern unter anderem Eröffnungsspiel und Finale stattfinden sollen, sowie die neue Arena von Rekordmeister Spartak.

Der westlichste Spielort ist Kaliningrad (Königsberg) an der Ostsee, der östlichste ist Jekaterinburg am Ural. Zwischen diesen beiden Städten liegen rund 2.500 Kilometer und drei Zeitzonen. Weitere Ausrichterstädte sind die Touristenmetropole St. Petersburg, Kasan in der muslimisch geprägten Teilrepublik Tatarstan, Nischni Nowgorod, die Olympia-Stadt Sotschi, Samara an der Wolga sowie Rostow am Don.

Russland rechnet mit 1,5 Millionen Besuchern

Russland hatte sich bei der WM-Vergabe gegen England und gemeinsame Bewerbungen von Spanien und Portugal sowie aus Belgien und den Niederlanden durchgesetzt. 2017 trägt das größte Land der Erde daher auch den Confederations Cup aus.

Für beide Turniere rechnen die Veranstalter mit insgesamt 1,5 Millionen Besuchern aus dem Ausland. Kremlchef Wladimir Putin versprach, die Regierung werde Fahrkarten für Inhaber von Tickets für die Spiele stark subventionieren.

Private Investoren sind mit im Boot

Die Hälfte der Gesamtkosten sollten private Investoren tragen, kündigte Sportminister Mutko an. Putin hatte bereits kurz nach der Vergabe des Turniers an Russland Oligarchen wie etwa Roman Abramowitsch, den Besitzer des FC Chelsea, in die Pflicht genommen.

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