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Ballack wollte zum DFB-Abschied keine "Almosen"

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Ballack wollte zum DFB-Abschied keine "Almosen"

09.10.2012, 12:30 Uhr | dpa

Ballack wollte zum DFB-Abschied keine "Almosen". Michael Ballack möchte sich mit Bundestrainer Joachim Löw versöhnen.

Michael Ballack möchte sich mit Bundestrainer Joachim Löw versöhnen. (Quelle: dpa)

Frankfurt (dpa) - Der ehemalige "Capitano" leidet noch immer unter seinem unrühmlichen Abgang aus der deutschen Nationalmannschaft. Zwei Jahre danach möchte der 36-Jährige eine Aussprache mit Joachim Löw.

Den angebotenen letzten Einsatz in einem Freundschaftsspiel empfand er damals als Almosen. "Wichtig ist, dass wir beide in aller Ruhe mal über das Geschehene sprechen werden", erklärte der 98-malige Nationalspieler, der in der vergangenen Woche seine aktive Fußball-Karriere beendet hatte. "Aber es wird keine Geste nur für die Öffentlichkeit geben", sagte Ballack in einem Interview der Zeitung "Express" (Dienstag).

Nach seiner schweren Verletzung vor der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika war Ballack nicht mehr in das DFB-Team zurückgekehrt. Das Verhältnis mit Bundestrainer Löw galt danach lange Zeit als zerrüttet. Das Angebot des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), im August 2011 gegen Rekordweltmeister Brasilien noch ein letztes Mal das Nationaltrikot zu tragen, hatte Ballack damals ausgeschlagen.

"Unter den damals gegebenen Umständen klang das für mich wie ein Almosen. Und das wollte ich nicht. Es wird ja immer suggeriert, dass ich ein Abschiedsspiel abgelehnt hätte. Aber so war es ja nicht", meinte der gebürtige Görlitzer jetzt. Er hätte "liebend gerne" ein Abschiedsspiel gemacht, meinte Ballack: "Aber gewisse Personen hatten es für mich nicht vorgesehen. Das muss ich akzeptieren."

Der langjährige "Capitano" will "irgendwann in absehbarer Zeit den Trainerschein machen". Allerdings sei offen, wann er damit beginnen werde. "Für mich ist interessant, den Fußball von der Trainer-Seite zu sehen, die Ausbildung zu machen", sagte Ballack der "Sport Bild". Ob er dann auch tatsächlich Trainer werde, "kann ich jetzt noch nicht sagen", ergänzte der Ex-Nationalspieler. Der ehemalige Bundestrainer Berti Vogts und Ex-Teamchef Rudi Völler hatten bereits geäußert, dass sie Ballack den Trainerjob zutrauen.

Trotz seines unrühmlichen Abgangs aus der DFB-Elf und auch von Bayer Leverkusen als letzter Bundesliga-Station bereut Ballack angeblich nichts. "Ich habe immer versucht, authentisch zu bleiben, in dem, was ich gesagt und getan habe. Dass man auch mal aneckt, gehört einfach dazu", sagte der Vater von drei Söhnen, mit denen er nun viel mehr Zeit verbringen will: "Das möchte ich jetzt genießen".

Ein klärendes Gespräch mit Philipp Lahm, der Ballack vor der WM in Südafrika zunächst als Turnier-Kapitän abgelöst und noch während der Endrunde seine dauerhaften Ambitionen auf das Amt angemeldet hatte, will der WM-Zweite von 2002 und EM-Zweite von 2008 nicht. "Nein. Das braucht es auch nicht. Ich muss jetzt nicht zum Telefonhörer greifen und all diejenigen anrufen, mit denen ich einmal eine Auseinandersetzung in meiner Karriere hatte", unterstrich Ballack.

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