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Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik

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Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik

12.10.2012, 22:50 Uhr | dpa

Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik. Marco Reus ebnete mit seinen zwei Treffern in der ersten Halbzeit den Kantersieg in Dublin.

Marco Reus ebnete mit seinen zwei Treffern in der ersten Halbzeit den Kantersieg in Dublin. (Quelle: dpa)

Dublin (dpa) - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat mit einem beeindruckenden 6:1 (2:0) in Irland den dritten Sieg in ihrem dritten WM-Qualifikationsspiel geschafft. Das DFB-Team in der Einzelkritik.

Neuer: So einen ruhigen Abend hätte er sich nicht vorgestellt. Klärte einmal per Kopf 35 Meter vor seinem Kasten, dann per Fuß - am Ende musste er doch noch einmal hinter sich greifen.

Boateng: Als Lahm-Ersatz aufmerksam nach hinten (16.) und immer mit im Vorwärtsgang. Zum zweiten Reus-Treffer legte er super auf.

Mertesacker: Obwohl Walters viel versuchte, kam der Rückkehrer nie in Probleme. Stark im Kopfballspiel, wirkte wieder richtig fit.

Badstuber: Stark in der Spieleröffnung, machte mit präzisen Pässen das Spiel schnell. Innen ist der Münchner einfach besser!

Schmelzer: Hielt dem Druck stand. Gleich konsequent nach hinten, dann immer beherzter. Ständig im Sprint nach vorn, am 1:0 mit beteiligt.

Khedira: Neben Schweinsteiger zurückhaltender als zuletzt. Seine Risiko-Pässe kamen nicht an. Zur Pause mit Muskelverhärtung raus.

Schweinsteiger: Sofort wieder Ideen- und Taktgeber. Der Rückkehrer brachte Ordnung ins Spiel. Sein Pass öffnete den Weg zur Führung.

Müller: Sehr agil, immer im Spiel. Die letzte Präzision fehlte seinen Aktionen. Doch er ließ sich nie entmutigen, ging weite Wege.

Özil: Holte sich Bälle, forderte Bälle. Der Madrilene beschäftigte und überforderte die Iren. Den Elfer verwandelte er souverän.

Reus: Traf mit rechts und links: Nicht nur der erste DFB-Doppelpack machte ihn zum besten Mann. Dazu falsche Gelbe Karte statt Elfmeter.

Klose: Der Oldie agierte mit hohem Laufaufwand - und wurde belohnt. Holte den Elfmeter raus und traf selbst zu seinem 65. DFB-Tor.

Kroos: Kam zur Pause und brauchte keine Eingewöhnung. Mit seinem ersten Doppelschlag für Deutschland unterstich er seine Ambitionen.

Podolski: Nach 66 Minuten durfte beim Schaulaufen noch mitmachen und versuchte sich als Mittelstürmer. Löw sieht ihn als Klose-Ersatz.

Schürrle: Bekam von Löw auch noch 13 Länderspiel-Minuten. Beteiligte sich gleich am Offensivspektakel, wenn auch nicht mit Toren.

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