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Die Fußball-Nationalmannschaft in der Einzelkritik

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Die Fußball-Nationalmannschaft in der Einzelkritik

16.10.2012, 22:56 Uhr | dpa

Die Fußball-Nationalmannschaft in der Einzelkritik. Da war die Welt noch in Ordnung: Per Mertesacker jubelt nach seinem zweiten Treffer in der Nationalelf.

Da war die Welt noch in Ordnung: Per Mertesacker jubelt nach seinem zweiten Treffer in der Nationalelf. (Quelle: dpa)

Erst kaum beschäftigt, dann so oft wie noch nie in einem Länderspiel bezwungen. Auch ihn steckte das Abwehr-Chaos am Ende an.

Lange mehr Rechtsaußen als Verteidiger. Der Münchner schlug gute Flanken. Hinten war auch er am Ende kein Stabilisator.

Sein zweites Tor im 84. Länderspiel bejubelte er noch ausgelassen. Am Ende lag die Abwehr-"Latte" verzweifelt am Boden.

Bei den Bayern muss er links aushelfen, im Zentrum fühlt er sich wohler. Aber als Schweden noch mal kam, patzte auch er.

Musste wieder nach links für den verletzten Schmelzer. Begann stark nach vorne. Bei Schwedens Aufholjagd wurde auch er ausgespielt.

Lange fiel ihm die Organisation der deutschen Defensive leicht. Als Schweden aufdrehte, konnte auch der Vize-Kapitän die Ordnung nicht retten. Gewaltiger Linksschuss (53.).

Beim Khedira-Ersatz kamen lange die offensiven Qualitäten zum Tragen. Am Ende fehlte ihm dafür die Kampfkraft des Real-Stars.

An drei Toren war der Münchner beteiligt. Selbst trifft er aber nicht mehr: Ein Pfostentreffer (2.), einmal scheiterte er am Torwart (51.). Seit über 800 Minuten ist Müller nun torlos.

Der Zauberfuß ließ das Bällchen laufen. Großer Aktionsradius. Legte auch mal mit der Hacke auf. Erzielte sein fünftes Quali-Tor.

Nach Doppelpack in Irland glänzte der Dortmunder diesmal als Torvorbereiter. Scheiterte selbst aus Nahdistanz am Torwart (38.).

Nur noch eins. Mit seinen Länderspieltoren 66 und 67 rückte der "ewige Miro" ganz nah an Rekordhalter Müller heran. Phänomenal!

Der Dortmunder kam beim 4:2 und wollte eigentlich mitzaubern. Stattdessen musste er nach hinten arbeiten, was schiefging.

Kam für den nach der zweiten Gelben Karte in Kasachstan gesperrten Reus (88.). Der taktische Wechsel von Löw brachte nichts.

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