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Die Reaktionen zum Spiel Deutschland-Schweden

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Die Reaktionen zum Spiel Deutschland-Schweden

16.10.2012, 23:08 Uhr | dpa

Die Reaktionen zum Spiel Deutschland-Schweden. Bundestrainer Joachim Löw dirigierte von der Seitenlinie und musste sich besonders in Halbzeit zwei aufregen.

Bundestrainer Joachim Löw dirigierte von der Seitenlinie und musste sich besonders in Halbzeit zwei aufregen. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Nachrichtenagentur dpa hat die Reaktionen zum dramatischen WM-Qualifikationsspiel zwischen Deutschland und Schweden (4:4) zusammengetragen.

"Ganz ehrlich, ich kann das jetzt nicht erklären. Wir haben 60 Minuten alles im Griff gehabt, das Spiel dominiert. Dass wir uns so aus dem Rhythmus bringen lassen, hätte ich auch nicht für möglich gehalten. Wir haben alles vermissen lassen. Wir sind jetzt wahnsinnig enttäuscht, aber das wird uns nicht aus der Bahn werfen. Das ist ein Spiel, aus dem man für die Zukunft, für alle Zeiten etwas mitnehmen kann, etwas lernen. In der Kabine ist es totenstill, alle sind sprachlos."

"Wenn man 4:0 führt und 4:4 spielt, ist irgendwas falsch gelaufen. Man kassiert ein Tor, ein zweites hinterher, dann bricht alles zusammen. Das darf einer Spitzenmannschaft nicht passieren. Trotzdem: Es ist nichts passiert in der Gruppe. Aber wenn man zu Hause 4:0 führt und geht dann mit einem 4:4 auseinander, dann ist das sehr bitter. Das haben wir uns heute ganz anders vorgestellt."

"Schweden hat gekämpft um jeden Zentimeter und wir haben den Schalter nicht mehr umlegen können. Man denkt, es geht von allein, das ist eben der Fehler. Wir müssen es konsequent bis zum Ende spielen, das haben wir nicht. Das darf einer Mannschaft wie uns nicht passieren, dafür gibt es keine Ausreden."

"Natürlich ist es unerklärlich. Ich habe so etwas noch nie erlebt. Jeder hat sich etwas zu sicher gefühlt und einen Schritt weniger gemacht. Es reicht, wenn zwei, drei nicht mehr richtig mitmachen. Jeder hat ein Stück zu wenig gemacht. Dann kann man auch gegen Schweden noch Gegentore kassieren. Wir haben nur einen Punkt geholt, waren 4:0 vorn, das darf nie im Leben passieren. Das ist enttäuschend."

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