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Zlatan Ibrahimovic staunt: "So was hab ich noch nie erlebt"

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Schweden verwundert: "So was noch nie erlebt"

18.10.2012, 07:55 Uhr | dpa

Zlatan Ibrahimovic staunt: "So was hab ich noch nie erlebt". Die Schweden mit ihrem Anführer Zlatan Ibrahimovic können ihr Glück selbst kaum fassen.

Die Schweden mit ihrem Anführer Zlatan Ibrahimovic können ihr Glück selbst kaum fassen. (Quelle: dpa)

Kopenhagen (dpa) - Schwedens ausgebuffter Weltstar Zlatan Ibrahimovic staunte ebenso ungläubig wie seine weniger berühmten Mitspieler, sein Trainer und die halbe Nation daheim vor den Fernsehern.

"So was hab ich noch nie erlebt", murmelte der 31- Jährige nach dem 4:4 im Berliner Olympiastadion in die Mikrofone. Auch der angeblich höchstbezahlte Fußballstar der Welt konnte nicht fassen, dass nach dem 0:4-Rückstand und der totalen Demütigung über 60 Minuten in letzter Minute noch der Ausgleich gelungen war.

Trainer Erik Hamrén hielt das auch für das Ergebnis einer "Brandrede" seines mit Abstand wichtigsten Spielers: "Wie Zlatan die anderen in der Halbzeit angesprochen hat, war richtig gut. Er ist ein echter Kapitän." "Aftonbladet" legte in der Nacht 17 Sonderseiten auf ("Schöner als ein Traum"), und "Dagens Nyheter" ordnete den Punktgewinn von Berlin höher ein als den zweiten WM-Platz daheim in Stockholm 1958 sowie den dritten bei der USA-WM 1994: "Dies war der größte Kracher der schwedischen Fußballgeschichte."

Dabei hatten Kommentatoren während des Spiels schon die Forderung nach Hamréns Rücktritt in den Laptop getippt: Völlig falsch habe der schwedische Trainer das Mittelfeld besetzt und so den deutschen Sturmwirbel und die vier Tore gegen Blaugelb mitverschuldet, sollte in "Expressen" stehen. Der Kommentator musste schnell umformulieren. Ähnlich ging es auf dem Platz Jonas Olsson in Schwedens taumelnder Abwehr nach dem deutschen 4:0 durch Mesut Özil: "Ich hatte nur noch einen Wunsch: Abpfiff."

Aber dann war da neben der Kabinenansprache auch noch die Körpersprache von Ibrahimovic nach seinem Kopfball zum 4:1, das wohl auch fast alle der 72 369 Zuschauer im Olympiastadion als mehr oder weniger gleichgültigen Ehrentreffer abhaken wollten. "Ihr habt alle gesehen, wie ich selbst den Ball aus dem Netz geholt und auf den Anstoßpunkt gelegt habe. Ich habe einfach noch an unsere Chance geglaubt", berichtete der blaugelbe Anführer in "Aftonbladet."

Nach dem Berliner Sensationsergebnis keimt in Schweden sogar Hoffnung auf eine direkte WM-Qualifikation vor dem vorher für unüberwindlich gehaltenen Gruppenfavoriten Deutschland auf. "Warum nicht? Holt man auswärts einen Punkt, gehen zu Hause wohl auch drei", sagte Ersatzspieler Martin Olsson. Trainer Hamrén wollte vor Journalisten nicht widersprechen: "Ihr habt wohl alle gesehen, was im Leben so möglich ist."

Hamrén erwies sich als guter Trainer-Kollege: "Das muss ganz schrecklich für Joachim Löw gewesen sein. Er tut mir leid." Nach einer Triumph-Zigarre und einer erklärtermaßen "völlig schlaflosen Nacht" fügte er hinzu: "Löw bekommt jetzt die Kritik, die ansonsten ich empfangen hätte."

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