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Hoch geführt und doch verloren: DFB kein Einzelfall

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Hoch geführt und doch verloren: DFB kein Einzelfall

17.10.2012, 15:45 Uhr | dpa

Hoch geführt und doch verloren: DFB kein Einzelfall. Auch das Afrika-Cup-Spiel Angola gegen Mali endete 4:4 nach 4:0-Führung für Angola.

Auch das Afrika-Cup-Spiel Angola gegen Mali endete 4:4 nach 4:0-Führung für Angola. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Was der deutschen Fußball-Nationalmannschaft beim 4:4 gegen Schweden passierte, ist auch anderen Auswahlteams schon widerfahren: Einen deutlichen Vorsprung noch zu verspielen.

Am 1. Spieltag der Gruppe A führte Gastgeber Angola gegen Mali nach 78 Minuten mit 4:0. Doch die Westafrikaner kamen eindrucksvoll zurück und schafften noch ein 4:4.

Am 3. Spieltag der Gruppe A ging der Senegal gegen Uruguay bereits vor der Pause mit 3:0 in Führung. Die Südamerikaner drehten im 2. Durchgang auf und erzielten in der 88. Spielminute den 3:3-Endstand. Zum Weiterkommen reichte das Ergebnis den Urus dennoch nicht.

Am 1. Spieltag der Gruppe C sah Slowenien gegen Jugoslawien nach einer guten Stunde bereits wie der sichere Sieger aus. Doch trotz 0:3-Rückstandes und nach Mihajlovic' Platzverweis (60.) in Unterzahl schafften die Jugoslawen noch ein 3:3.

Im Spiel um Platz 3 zwischen Gastgeber Burkina Faso und Kongo schien die Partie früh entschieden. Nach 56 Minuten stand es 3:0, in der 86. sogar 4:1. Dank 3 Treffern in 3 Minuten rettete sich Kongo in die Verlängerung und gewann schließlich das Elfmeterschießen mit 4:1.

Im Viertelfinale Nordkorea gegen Portugal ging das Überraschungsteam aus Asien schon in der 1. Minute in Führung. Nach 24 Minuten stand es bereits 3:0. Dann folgte eine Sternstunde Eusebios. Der portugiesische Star drehte mit 4 Toren die Partie im Alleingang, ehe Jose Augusto in der 80. Minute den 5:3-Endstand aus Sicht der Portugiesen erzielte.

In der Gruppe A legte das Team der UdSSR gegen Kolumbien einen Blitzstart hin. Nach 11 Minuten stand es 3:0. Nach 77 Minuten lagen die Südamerikaner 1:4 hinten, erreichten aber dank eines Endspurts noch ein 4:4.

Im Nachbar-Duell Schweiz gegen Österreich lagen die Eidgenossen im WM-Viertelfinale nach 19 Minuten 3:0 vorne. Noch vor dem Seitenwechsel drehten die Österreicher die Partie (5:4), am Ende hieß es 7:5 für die Österreicher.

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