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Afrika-Cup: Simbabwe ersetzt A-Nationalteam durch U23

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ZIFA-Vorsitzender: "Die jungen Leute sind sauber"

03.11.2012, 11:38 Uhr | sid, dpa

Afrika-Cup: Simbabwe ersetzt A-Nationalteam durch U23. Simbabwes Ex-Nationaltrainer Sunday Chidzambwa. (Quelle: imago)

Simbabwes Ex-Nationaltrainer Sunday Chidzambwa. (Quelle: imago)

Kuriose Maßnahme bei afrikanischem Nationalteam: Nach der verpatzten Qualifikation für den Afrika-Cup 2013 und einem Manipulationsskandal hat der Verband Simbabwes (ZIFA) seine Nationalmannschaft aufgelöst. Das teilte der ZIFA-Vorsitzende Cuthbert Dube mit. Spieler, Trainer und Funktionäre stehen unter dem Verdacht, von 2007 bis 2009 an verbotenen Absprachen beteiligt gewesen zu sein. "Das A-Team wurde komplett entlassen. Wir werden es aus Spielern der U20- und U23-Mannschaft neu aufbauen. Diese jungen Leute sind sauber", sagte Dube.

Simbabwe hatte Mitte Oktober das entscheidende Qualifikations-Rückspiel in Angola mit 0:2 verloren und so die Qualifikation für das Kontinentalturnier verpasst. Die Manipulationsvorwürfe waren erstmals zu Beginn dieses Jahres aufgekommen.

Unbekannter erpresst A-Nationalspieler

Ein 45 Jahre alter Mann aus Singapur soll nach Angaben der ZIFA bei 15 Gastspielen verschiedener Teams aus Simbabwe in Thailand und Malaysia die Ergebnisse vorgegeben haben. "Er guckt sich diejenigen Verbände aus, die unter Geldmangel leiden, trifft ihre Spieler und gibt ihnen Geschenke. Dann kommt er zu Testspielen und gibt ihnen Anweisungen, wann sie wo das Tor zu treffen haben und wann nicht", erklärte ZIFA-Vorstandsmitglied Benedict Moyo nach Bekanntwerden der Vorwürfe.

Nationaltrainer ebenfalls geschasst

Erst vor zwei Wochen waren der frühere Nationaltrainer Sunday Chidzambwa, die frühere Geschäftsführerin Henrietta Rushwaya sowie fünf Spieler und weitere Funktionäre wegen eines Manipulationsskandals aus dem Jahr 2009 zu einer lebenslangen Sperre verurteilt worden. Im Februar waren bereits 80 Spieler, darunter auch einige Nationalspieler, wegen Manipulationsverdacht gesperrt worden. Ihnen wurde vorgeworfen, im Zuge des asiatischen Wettbetrug-Skandals Spiele manipuliert zu haben.

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