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Theo Zwanziger glaubt nicht an erfolgreiche Zusammenarbeit von Hoeneß und Sammer

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Für Theo Zwanziger ist Uli Hoeneß das Problem

09.11.2012, 13:09 Uhr | t-online.de

Theo Zwanziger glaubt nicht an erfolgreiche Zusammenarbeit von Hoeneß und Sammer. Theo Zwanziger glaubt, dass Uli Hoeneß' Dominanz beim FC Bayern ein Problem für Matthias Sammer werden kann. (Quelle: dpa)

Theo Zwanziger glaubt, dass Uli Hoeneß' Dominanz beim FC Bayern ein Problem für Matthias Sammer werden kann. (Quelle: dpa)

 

Ex-DFB-Boss Theo Zwanziger bezweifelt, dass Matthias Sammer beim FC Bayern langfristig erfolgreich arbeiten wird. Grund dafür ist allerdings nicht die Arbeitsweise des neuen Sportvorstandes der Münchner. Das Problem sei vielmehr Bayern-Präsident Uli Hoeneß.

"Wenn zwei so starke, man könnte auch sagen dickköpfige Persönlichkeiten aufeinanderpralle, kann das nicht gut gehen", schreibt Zwanziger in seiner Autobiographie "Die Zwanziger Jahre", aus der die "Bild"-Zeitung vorab zitiert.

Zwanziger: Hoeneß und ich "waren nie Freunde"

Zwar sitzt Hoeneß nach seinem Wechsel vom Manager zum Präsidenten nicht mehr auf der Bank sondern auf der Tribüne. Doch gelernt loszulassen, hat Hoeneß nach Meinung von Zwanziger nicht. "Er muss sich nun mal in alles einmischen, was beim FC Bayern auf der operativen Ebene geschieht. Christian Nerlinger musste das leidvoll erfahren." Zwanziger räumt ein, dass Hoeneß und er "nie Freunde waren". Aber seiner Darstellung nach pflegen die beiden Funktionäre "ein respektvolles und faires Einvernehmen".

Ein großes Lob erhält Hoeneß von Zwanziger für dessen Engagement für andere - sei es für in finanzielle Not geratene Vereine, sei es für die Opfer der Flutkatastrophen in Deutschland in den vergangenen Jahren, sei es für aktuelle oder ehemalige Spieler, die Probleme haben. "Dass Bayern München zu einem umfassenden sozialen Netzwerk geworden ist, darf sich Uli Hoeneß als sein Verdienst anrechnen", schreibt Zwanziger.

Kein Respekt für den Frauenfußball

Kein Verständnis hat Zwanziger für Hoeneß' Einstellung zum Frauenfußball. Er bezeichnet den Bayern-Präsidenten als "Macho". "Da kennt dieser Mann einfach keinen Respekt", kritisiert Zwanziger.

Als Beispiel führt der Ex-DFB-Präsident ein Statement Hoeneß‘ an. "Als er nach der großartig verlaufenden WM 2011 in Deutschland zum Thema Frauenfußball befragt wurde, antwortete er: "Ich dachte, wir reden jetzt über Fußball."

 
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