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Theo Zwanziger bezeichnet Uli Hoeneß als "kleinkarierte Seele"

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Zwanzigers Schlammschlacht geht weiter

12.11.2012, 15:16 Uhr | dpa

Theo Zwanziger bezeichnet Uli Hoeneß als "kleinkarierte Seele". Mitteilungsbedürftig: Der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger. (Quelle: imago)

Mitteilungsbedürftig: Der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger. (Quelle: imago)

Der ehemalige DFB-Chef Theo Zwanziger hat im Konflikt mit Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß nochmals nachgelegt. "Wenn Uli Hoeneß sich zum Beispiel über Frauen-Fußball despektierlich äußert, muss das auch einmal thematisiert werden. Wenn er sich deshalb so aufregt, tut er mir leid. Dann ist Hoeneß eine kleinkarierte Seele", sagte der 67-Jährige dem Fußball-Magazin "kicker".

Außerdem sagt Zwanziger: "Über die Qualität von Meinung entscheidet in einer Streitkultur nicht allein Uli Hoeneß. Das lässt mich eiskalt."

Der Präsident wehrt sich gegen seinen Vorgänger

Hoeneß hatte auf die Zwanziger-Kritik in dessen Buch reagiert und erklärt: "Dass Theo Zwanziger kein guter Präsident war, wusste ich schon lange. Dieses Buch wird ihn nach seinem mehr als peinlichen Rücktritt endgültig in die Isolation treiben." Auch DFB-Präsident Wolfgang Niersbach reagierte nochmals auf die Zwanziger-Vorwürfe, wonach er nur halbherzig das soziale Engagement betreibe. So sei nach Zwanzigers Ansicht der Besuch der Gedenkstätte in Auschwitz vor der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine "zu schnell abgetan" worden.

Dazu Niersbach in der Bild: "Wichtiger als die exklusive Wahrnehmung meines Vorgängers ist mir in diesem Zusammenhang das Dankesschreiben des Internationalen Auschwitz-Komitees an den DFB." Zwanziger hatte geäußert: "Wer etwas Soziales macht, sollte das tun, weil er sich wirklich verpflichtet fühlt. Das muss man sichtbar machen. Das ist vor allem Sache des Präsidenten."

Bierhoff: "Das muss jeder mit sich selbst ausmachen"

Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff betonte, Zwanzigers Zeilen hätten ihn "nicht groß getroffen. Man braucht es nicht mehr groß kommentieren, es steht für sich. Wichtig für uns ist, nach vorne, nicht zurückzuschauen". Bierhoff war selbst kürzlich unter die Autoren gegangen. "Jeder muss es für sich selbst ausmachen, wie er ein Buch schreibt. Für mich war es wichtig, dass es keine Abrechnung wird, keiner beleidigt sein muss", sagte er.

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