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Amerell: Polizei dementiert Meldungen um Herzinfarkt

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Polizei dementiert Meldungen um Herzinfarkt von Amerell

13.12.2012, 13:08 Uhr | dpa, t-online.de, sid

Amerell: Polizei dementiert Meldungen um Herzinfarkt . Die Todesursache von Manfred Amerell scheint geklärt. (Quelle: imago)

Die Todesursache von Manfred Amerell scheint geklärt. (Quelle: imago)

Die Todesursache des ehemaligen Bundesliga-Schiedsrichter Manfred Amerell bleibt vorerst weiter offen. Auf Nachfrage von t-online.de dementierte die Münchner Polizei Berichte, wonach Amerell an einem Herzinfarkt gestorben sei. Man werde das toxikologische Gutachten abwarten, erklärte Pressesprecher Peter Beck. Lediglich ein Fremdverschulden könne zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen werden.

Polizeisprecher Wolfgang Wenger hatte zuvor erklärt, dass es denkbar sei, dass bei dem Gutachten körperfremde Stoffe festgestellt würden, die zu einem Herzinfarkt geführt haben könnten.

Gutachten soll weitere Erkenntnisse liefern

Amerells Leiche war am Dienstag in der Münchner Wohnung gefunden worden und befand sich aufgrund äußerer Umstände in schon so stark verwestem Zustand, dass erst der Abgleich des Zahnschemas bei einer Obduktion am Mittwoch die Identität zweifelsfrei klären konnte.

Weitere Erkenntnisse über die Todesursache des vor gut drei Jahren durch die Schiedsrichter-Affäre in die Schlagzeilen geratenen Bayern erhoffen sich die Ermittler von den Ergebnissen eines toxikologischen Gutachtens, die laut Polizeiangaben in rund zwei Wochen erwartet werden.

Amerell kämpfte um seinen Ruf

Amerells Tod, anscheinend einsam und von seiner Umwelt mehrere Tage lang unbemerkt, beendete das schwerste Spiel im Leben des früheren Schiedsrichter-Sprechers und bedeutete den tragischen Schlusspunkt hinter seinen Kampf um Rehabilitierung.

Bis zuletzt schien Amerell als Schlüsselfigur des Schiedsrichter-Skandals von 2010 für Beobachter damit beschäftigt, seinen Ruf wiederherzustellen, der durch die Affäre um angebliche sexuelle Kontakte zum ehemaligen FIFA-Schiedsrichter Michael Kempter und folgende Auseinandersetzungen auch mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) angeschlagen war.

DFB bekundet "Betroffenheit und Anteilnahme"

Nach Ansicht seines ehemaligem Kollegen Bernd Heynemann waren Amerells letzten fast drei Lebensjahre von der Affäre geprägt. "Die Auseinandersetzung hat ihn sehr hart getroffen. Er hat um seine Rehabilitierung gekämpft, das hat sehr viel Kraft gekostet. Das war psychisch eine sehr hohe Belastung für ihn", sagte der frühere FIFA-Schiedsrichter beim Sportnachrichtensender Sky Sport News. Beim DFB löste die Nachricht "Betroffenheit und Anteilnahme" aus, wie Mediendirektor Ralf Köttker mitteilte.

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