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DFL-Sicherheitspapier steht - die Proteste gehen weiter

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Die Fan-Proteste gehen weiter

14.12.2012, 09:41 Uhr | t-online.de, dpa

DFL-Sicherheitspapier steht - die Proteste gehen weiter. Die Fan-Proteste sollen weitergehen. (Quelle: imago)

Die Fan-Proteste sollen weitergehen. (Quelle: imago)

Die Organisatoren des Schweigeprotests gegen das neue Sicherheitskonzept im deutschen Fußball rechnen mit einer Fortsetzung der Aktion. "Ja, die wird es geben, auch weil die Debatte im Vorfeld so symbolisch überhöht war und das Ergebnis aus Fan-Perspektive nicht zufriedenstellend ist", sagte Michael Gabriel, Leiter der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS).

Auch Philipp Markhardt, Sprecher von "ProFans" und der "12:12"-Kampagne erwartet eine Fortsetzung der Proteste. "Ich gehe davon aus, dass es neue Proteste geben wird. Das wurde auch am Mittwoch in Frankfurt von den rund 1000 Fans, die vor Ort waren, schon diskutiert. Neue Stimmungsboykotte oder andere Aktionen könnten sich bis in den März hineinziehen." Für Markhardt ist auch der Boykott eines kompletten Spieltags "eine Option". Man wolle sich "in der Winterpause zusammensetzen und sehen, was noch möglich ist."

Fans fühlen sich verarscht

Der Sprecher der "12:12"-Schweigekampagne in Dortmund warnte dagegen vor einer Trotzreaktion radikaler Fans. "Damit werden die Hardliner bestätigt, die sagen, wir müssen radikaler vorgehen", sagte Jan-Henrik Gruszecki. "Das wäre das Dümmste, was passieren könnte. Aber es ist natürlich schwer zu argumentieren, warum sollten wir uns zurückhalten, wenn die sowieso mit uns machen was sie wollen."

Viele Fans fühlten sich von der Deutschen Fußball Liga (DFL) "verarscht", sagte er. "Die DFL hat es leider nicht geschafft, den ausgestreckten Arm der Fanszene entgegen zu nehmen", kritisierte Gruszecki. Ein Dialog finde immer erst dann statt, wenn schon Fakten geschaffen worden seien. Er hoffe trotzdem darauf, dass man sich im kommenden Jahr noch einmal zusammensetze und einige Punkte vielleicht zurückfahren könne.

Fanvertreter sehen DFB und DFL in der Pflicht

Für Gabriel besteht die Aufgabe des Fußballs jetzt darin, "das verloren gegangene Vertrauen der Fans zurückzugewinnen. Da muss es große Anstrengungen geben bei Vereinen, DFB und DFL." Auch Markhardt sieht die Liga in der Pflicht: "Wenn die DFL sagt, nach uns die Sintflut, wäre das das komplett falsche Zeichen."

Eine Eskalation der Proteste befürchtet Gabriel unterdessen nicht, "denn das wäre absolut kontraproduktiv und das wissen natürlich auch die Gruppen, die in der Initiative zusammengeschlossen sind."

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