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Trainer in Karlsruhe und Erfurt erfolgreich

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Trainer in Karlsruhe und Erfurt erfolgreich

16.12.2012, 10:12 Uhr | dpa

Leipzig (dpa) - Alles richtig gemacht: Die Trainerentscheidungen beim Karlsruher SC und beim FC Rot-Weiß Erfurt waren Volltreffer. Beide Teams haben ihre Erfolgsserie am Samstag in der 3. Fußball-Liga fortgesetzt und verabschiedeten sich mit Siegen in die Winterpause.

Der KSC gewann mit 3:1 gegen den VfB Stuttgart II und ist nach dem achten Sieg hintereinander erster Verfolger von Spitzenreiter VfL Osnabrück. Die Erfurter gewannen 2:1 im Ost-Duell gegen den Halleschen FC und setzten sich nach dem sechsten ungeschlagenen Spiel in Serie weiter von den Abstiegsrängen ab.

Was nicht oft im Fußballgeschäft vorkommt, hat beim Karlsruher SC Früchte getragen. Trotz zwischenzeitlichen Absturzes auf Abstiegsplatz 18 hielt der Zweitliga-Absteiger an Trainer Markus Kauczinski fest. Das Vertrauen zahlte sich aus: Mit 39 Punkten in Serie hat die Mannschaft eine rasante Aufholjagd hingelegt und sich so auf den zweiten Tabellenplatz katapultiert. "Wir freuen uns, dass wir als Zweiter in die Winterpause gehen können. Das ist eine schöne Sache für die Spieler", erklärte Kauczinski.

Nicht nur die Vereinsführung, sondern auch die Spieler vertrauen dem Trainer. "Heute war das Spiel von unserer Seite nicht so gut. Der Trainer wird uns aber sagen, was nicht gut war und dann werden wir es das nächste Mal besser machen", sagte Torschütze Koen van der Biezen nach dem Sieg kritisch.

Besser als der KSC steht zur Winterpause nur der VfL Osnabrück da. Der Herbstmeister deklassierte Kickers Offenbach mit 5:1. Der Tabellenführer hat mit 47 Punkten vier Zähler mehr als Karlsruhe und Preußen Münster als Dritter. Die Westfalen besiegten dank eines Hattricks von Marco Königs Schlusslicht SV Darmstadt 98 mit 3:0.

Noch bis zum 7. Spieltag hatte der FC Rot-Weiß-Erfurt den letzten Platz inne. Die Thüringer aber hielten im Gegensatz zum Karlsruher SC nicht am Trainer fest, sondern ersetzten nach sechs Spieltagen Stefan Emmerling durch Alois Schwartz. Dem 45-Jährigen gelang die Wende. In 16 Spielen holt er 21 Punkte - Tendenz steigend. "Wir können jetzt ein bisschen zufrieden in die Winterpause gehen", sagte Schwartz ein wenig stolz. Und auch den Spielern ist die Erleichterung über das Vorrücken auf den 15. Platz anzumerken. So ist für Aykut Öztürk, Schütze des Siegtores gegen den Halleschen FC, "endlich der Knoten geplatzt".

Das Tabellenbild zum Beginn der Winterpause ist jedoch uneinheitlich. Nachdem bereits am 21. Spieltag fünf Partien den Witterungsbedingungen zum Opfer gefallen waren, wurden am 22. Spieltag weitere vier Begegnungen abgesagt.

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