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Erfurt geht mit gutem Gefühl in die Pause

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Erfurt geht mit gutem Gefühl in die Pause

18.12.2012, 12:12 Uhr | dpa

Erfurt (dpa) - Zum Jahresabschluss gab es noch einmal Applaus für die Spieler vom FC Rot-Weiß Erfurt. Der 2:1-Heimerfolg gegen den Halleschen FC hatte nach einer völlig verkorksten Hinrunde versöhnlich gestimmt.

Die Thüringer erreichten zur Winterpause die beste Platzierung der laufenden Saison. 22 Punkte und noch ein Nachholspiel beim 1. FC Heidenheim bedeuten Rang 15, erstmals ist etwas Luft auf die Abstiegsplätze der 3. Fußball-Liga. Pünktlich zu den Feiertagen kehrt bei den Erfurtern wieder etwas Ruhe ein.

Es war ein mühsamer Weg, die Gunst der eigenen Fans zurückzugewinnen. Letztlich gelang es durch einem Last-Minute-Sieg gegen den direkten Konkurrenten, in dessen Folge man mit Halle die Plätze tauschte. Das entscheidende Tor hatte Erfurts Aykut Ötztürk erst in der dritten Minute der Nachspielzeit erzielt. "Der Knoten ist endgültig geplatzt", versicherte der Schütze im Anschluss, man könne nun mit gutem Gefühl in die Weihnachtspause gehen.

Noch vor wenigen Wochen hatte sich das niemand vorstellen können. Erfurt war denkbar schlecht in die Saison gestartet. Nach fünf Niederlagen aus sechs Spielen musste Trainer Stefan Emmerling schon im August die Koffer packen. Unter Nachfolger Alois Schwartz stellte sich zögerlich der Erfolg ein - zuletzt blieb man sechs Spiele in Serie ungeschlagen.

Kaum zwei freie Wochen bleiben den Rot-Weiß-Kickern nun zur Erholung. Trainingsauftakt ist am 2. Januar, am 26. Januar geht es beim VfB Stuttgart II schon wieder um Punkte. Für die Vorbereitung sind unter anderen Testspiele gegen Zweitligisten Eintracht Braunschweig sowie den Regionalligisten FSV Zwickau geplant.

Ein Trainingslager wird es nach aktuellem Stand nicht geben. Das ließen die von der Vereinsführung verordneten Sparzwänge nicht zu, erklärte Schwartz. Präsident Rolf Rombach hatte bei der Mitgliederversammlung eine Woche zuvor einen rigorosen Sparkurs für die Profimannschaft ausgegeben. "Alle anderen Positionen sind ausgereizt. Wir können nirgendwo anders mehr sparen", betonte er.

Auch etwaige Verstärkungen für die Restrunde fallen den Finanzen zum Opfer. Dabei hätte sich Schwartz noch eine Alternative im Angriff gewünscht. "Natürlich hat man ein paar Namen im Kopf", gab er zu. Doch Verpflichtungen würden nur möglich, wenn sich aus dem aktuellen Kader ein Spieler verabschieden ließe, hieß es von der Vereinsspitze dazu.

Die Spieler nehmen es gelassen. Das größte Problem haben sie schließlich in den Griff bekommen: Die Truppe ist unter den Erfolgen mit Alois Schwartz zur Einheit zusammengewachsen. "Jeder hier hat begriffen, dass nicht der Einzelne, sondern die Mannschaft im Rampenlicht steht. Und seitdem läuft es", erkannte etwa Verteidiger Thomas Ströhl, "es geht eben nur gemeinschaftlich."

Doch die Mannschaft muss erst noch den Beweis antreten, dass sie auch bei Rückschlagen zusammenbleibt. Trainer Schwartz gab sich diesbezüglich optimistisch: "Die Mannschaft hat psychisch einen Riesenschritt gemacht", betonte er. Stürmer Mijo Tunjic konnte ihm da nur beipflichten: "Wir glauben an uns und machen weiter."

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