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Löw vor Paris-Test ohne Zwang zu Experimenten

31.01.2013, 13:47 Uhr | dpa

Löw vor Paris-Test ohne Zwang zu Experimenten. DFB-Coach Joachim Löw kann beim Test gegen Frankreich auf alle Spieler zurückgreifen.

DFB-Coach Joachim Löw kann beim Test gegen Frankreich auf alle Spieler zurückgreifen. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - So mag es Joachim Löw am liebsten: Einen echten Hochkaräter wie Frankreich als Gegner und praktisch alle Stammkräfte von Mesut Özil bis Bastian Schweinsteiger zum Einsatz bereit.

Wenn der Bundestrainer am Freitag seinen ersten Kader im für ihn so wichtigen Übergangsjahr 2013 benennt, sind ganz große Überraschungen nicht zu erwarten. Experimentieren musste Löw zuletzt genug: "Im Mittelpunkt stehen Konzentration, Balance zwischen Offensive und Defensive und dass wir den Konkurrenzkampf weiter schüren müssen."

Der DFB-Chefcoach braucht im kniffligen Nachbarschaftsduell in Paris erstmal ein klares Aufbruchssignal Richtung WM in Brasilien. "Wir wollen uns aber auch bereits einstimmen auf 2014. Wir wollen eine Vorfreude erzeugen", sagte Löw, der nach dem durchwachsenen Vorjahr erstmals nach sechs Jahren mit heftiger Kritik an seinem Coaching leben musste. "Da ist klar, dass Dinge hinterfragt werden. Von der Kritik aber lasse ich mich nicht aus der Bahn werfen", betonte der Freiburger, der am Sonntag seinen 53. Geburtstag feiert.

Wenn der Bundestrainer sein Frankreich-Aufgebot online verkünden lässt, fehlt nur Bayern Münchens Innenverteidiger Holger Badstuber wegen seines Kreuzbandrisses definitiv im auserlesenen Ensemble der Fußball-Nationalmannschaft. Alle anderen A-Akteure haben keinen Anlass zur Absage. Auch für Löw gibt es keinen Grund, auf Leistungsträger zu verzichten. Eine Notelf wie noch im November gegen die Niederlande (0:0) bleibt ihm am kommenden Mittwoch im Stade de France erspart. "Frankreich dient als Vorbereitung auf die Qualifikations-Spiele im März gegen Kasachstan", unterstrich Löw.

Und was ist mit Stefan Kießling? Leverkusens Top-Stürmer wird von Fans wie Experten nach 13 Ligatoren schon lange wieder im Löw-Team gesehen. Doch der Bundestrainer hält sich weiter bedeckt. "Wir schauen, dass wir Spieler auswählen, die in unsere Philosophie passen. Dass Stefan Kießling ein hervorragender Spieler ist, ist ganz klar", lautet seine Standardantwort.

Und doch bleibt für Kießling ein Fünkchen Hoffnung auf ein Comeback nach zweieinhalb Jahren. "Wir haben ja demnächst ein Länderspiel gegen Frankreich", sagte Löw kürzlich bei der Trainertagung in Düsseldorf - allerdings vor der Genesung von Miroslav Klose. Im italienischen Pokal meldete sich der Angreifer von Lazio Rom fit für einen möglichen 127. Länderspieleinsatz. Gemeinsam mit dem Münchner Bankdrücker Mario Gomez dürfte er in Löws Kader wieder die ohnehin dünn besetzte Angriffsabteilung bilden.

Ein langfristiger Fingerzeig könnte Löws Torwartentscheidung sein. Löw hatte René Adler im Vorjahr einen Einsatz über 90 Minuten versprochen, aber keinen Termin genannt. Wird der Hamburger nun wie gegen die Niederlande neben Manuel Neuer als zweiter Mann berufen, wäre dies für die bisherigen Back-Up-Torhüter Ron-Robert Zieler (Hannover 96) und Marc-André ter Stegen eine Zurückstellung.

Löw hat weitere Gründe, sein bewährtes Team spielen zu lassen. Frankreich ist mehr als ein Sparringspartner vor den nächsten Pflichtspielen. Die Équipe tricolore ist im ersten Halbjahr 2013 der einzige der von Löw gewollten Top-Konkurrenten, mit denen sich seine Titeljäger messen sollen. Bis zur Sommerpause kommen dann nur noch die Duelle gegen Kasachstan (22./26. März) und die Amerika-Reise mit den Partien gegen Ecuador (29. Mai) und die USA (1. Juni), die ohne zahlreiche Stars zu einem echten Experimentier-Trip werden könnte.

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