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Wettskandal: VfB-Manager Fredi Bobic hält Bundesliga für sauber

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Bobic glaubt an Unschuld der Bundesliga

05.02.2013, 13:27 Uhr | dpa

Wettskandal: VfB-Manager Fredi Bobic hält Bundesliga für sauber. Fredi Bobic hat eine klare Meinung zum Wettskandal. (Quelle: imago/Christian Schroedter)

Fredi Bobic hat eine klare Meinung zum Wettskandal. (Quelle: Christian Schroedter/imago)

Nach dem vermeintlich größten Wettskandal der Geschichte schlagen die Wellen weiter hoch. Obwohl auch Spiele in Deutschland betroffen sein sollen, glaubt Fredi Bobic nicht daran, dass auch in der Bundesliga Spiele manipuliert worden sind.

"Dafür sind wir wirtschaftlich viel zu gut aufgestellt. Aber natürlich kann man nicht von vornherein für jeden die Hand ins Feuer legen", sagte der Sportdirektor des VfB Stuttgart den "Stuttgarter Nachrichten".

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Es bringe aber nichts, deshalb mit dem Finger auf andere Länder zu zeigen. "In Deutschland ist mit dem Fall Hoyzer ja auch schon einiges passiert", sagte der 41-Jährige. Nach Erkenntnissen der Deutschen Fußball Liga sollen die beiden Bundesligen nicht vom Wettskandal betroffen sein.

Rummenigge: "Geht um Glaubwürdigkeit"

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat derweil eine "lückenlose»" Aufklärung gefordert. Der Vorstandsvorsitzende des FCB plädierte zugleich für eine "harte Bestrafung" überführter Betrüger. "Es geht um die Glaubwürdigkeit des Fußballs", sagte Rummenigge. Das Thema schlage auch bei der aktuellen Vollversammlung der Europäischen Club-Vereinigung (ECA) in Katar "hohe Wellen", berichtete der ECA-Vorsitzende, der betonte: "Wenn die Leute ins Stadion gehen, müssen sie wissen, dass dort alles sauber und seriös vor sich geht."

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Der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach hat indes die Strafverfolger aufgefordert, möglichst rasch die betroffenen Vereine und Spiele zu nennen. Sonst würden nach Abschluss der Ermittlungen Spekulationen Tür und Tor geöffnet sowie eine große Zahl von Vereinen, Spielern und Schiedsrichtern unter Generalverdacht gestellt, sagte Bosbach der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Wir müssen dringend überprüfen, ob die von den Verbänden bisher installierten nationalen und internationalen Frühwarnsysteme tatsächlich effektiv sind", forderte der Vorsitzende des Innenausschusses des Bundestages.

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