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Afrika-Cup: Nigeria und Burkina Faso stehen im Endspiel

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Nigeria und Burkina Faso stehen im Endspiel

06.02.2013, 22:31 Uhr | dpa

Afrika-Cup: Nigeria und Burkina Faso stehen im Endspiel. Die gläubigen Nigerianer bejubeln den Finaleinzug. (Quelle: dpa)

Die gläubigen Nigerianer bejubeln den Finaleinzug. (Quelle: dpa)

Die Nationalmannschaft Nigerias ist als erstes Team in das Finale beim Afrika-Cup in Südafrika eingezogen. Das Team setzte sich gegen Mali mit 4:1 (3:0) durch. Die Tore für den Favoriten erzielten Elderson Echiejile (25. Minute), Brown Ideye (30.), Emmanuel Emenike (44.) und Ahmed Musa (60.). Der Ehrentreffer Malis gelang Cheick Diarra (75.).

Im Endspiel treffen die Super Eagles auf Burkina Faso. Das Team um den Aristide Bance vom FC Augsburg setzte sich nach Elfmeterschießen mit 4:3 (1:1, 0:1) gegen Ghana durch.

Mali kann stolz sein

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase nutze der zweifache Afrikameister im Regen von Durban den Raum, den Mali bot und kombinierte schnell und direkt. Ein Kopfball von Linksverteidiger Elderson brachte Nigeria in Front. Wenig später legte Ideye nach und verwertete eine Flanke von Emenike zum 2:0. Emenikes Freistoß kurz vor der Pause fälschte Sissoko in Malis Mauer unhaltbar ab. Das 4:0 durch den eingewechselten Musa fiel nach präzisem Steilpass.

Diarra erzielte gegen Nigerias ansonsten kaum geprüften Torwart Vincent Enyeama aus zentraler Position den Ehrentreffer.

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Ghana verschießt drei Elfer

In der zweiten Partie erzielten die Tore in der regulären Spielzeit Mubarak Wakaso für Ghana (13. Minute/Foulelfmeter). Bance glich in der 60. Minute aus. Nach der torlosen Verlängerung vergab Ghana drei Elfmeter, einen davon der Ex-Hoffenheimer Isaac Vorsah.

Umstritten waren mehrere Elfmeterentscheidungen des tunesischen Schiedsrichter Jdidi Slim. Ex-Bundesligaprofi Jonathan Pitroipa sah Gelb-Rot wegen angeblicher Schwalbe an der Strafraumgrenze (117.) und ist damit für das Finale am Sonntag in Johannesburg gesperrt. Verlierer Ghana trifft am Samstag im Spiel um Platz drei auf die Auswahl aus dem kriegsgeplagten Mali.

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