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Transfermarkt: Europäische Union plant Revolution

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Europäische Union plant Revolution des Transfersystems

25.02.2013, 14:28 Uhr | t-online.de, sid

Transfermarkt: Europäische Union plant Revolution. Die Europäische Union will utopischen Ablösezahlungen ein Ende bereiten. (Quelle: imago)

Die Europäische Union will utopischen Ablösezahlungen ein Ende bereiten. (Quelle: imago)

Stoppt ausgerechnet die Europäische Union den Ablösewahnsinn im international Fußball? Über 17 Jahre nach dem revolutionären Bosman-Urteil plant die EU für das Transfersystem im Fußball und in anderen Profi-Sportarten einen Revolution. Besonders im Fokus: festgeschriebene und astronomische Ablösesummen.

Mit 94 Millionen Euro Ablöse ist Cristiano Ronaldo der teuerste Spieler der Welt. Längst hätte es Lionel Messi sein können. Doch Barcelona lehnte Angebote über 112,5 und 150 Millionen Euro von Manchester City ab. Heute ist sein Transferwert vertraglich auf 250 Millionen Euro vertraglich festgeschrieben. Geht es nach der EU, wird es solche Klauseln bald nicht mehr geben.

Kleinere Vereine sollen profitieren

Der "kicker" berichtet, bezugnehmend auf eine Brüsseler Studie für die Expertengruppe "Good Governance in Sports", über die konkreten Maßnahmen. Zentraler Bestandteil soll eine "Fairplay-Gebühr" auf Transfersummen sein. Dabei soll ein Teil des Betrages, um den eine Transfersumme einen Schwellenwert übersteigt, an kleinere Vereine fließen. In welcher Form die Umverteilung erfolgen soll und welche Klubs in welcher Höhe von dieser Gebühr profitieren könnten, ist allerdings noch genauso offen wie die Schwellenwerte an sich.

Die Studie legt außerdem eine Obergrenze für festgeschriebene Ablösesummen nahe: Astronomische Beträge wie die 250 Millionen Euro von Weltfußballer Messi oder auch die 40 Millionen Euro, die der deutsche Rekordmeister Bayern München vor Saisonbeginn für den Spanier Javi Martinez von Athletic Bilbao zahlen musste, sollen künftig nicht mehr vertraglich fixiert werden dürfen.

Transferrekorde auf Teufel komm raus

Damit sagt die EU dem munteren Treiben auf dem Transfermarkt den Kampf an. Schließlich zucken trotz Financial Fair Play viele Fußball-Manager weiter nur mit den Schultern, wenn selbst für die zweite Garde unter den Top-Stars oder für potentielle künftige Superstars Beträge oberhalb der 30-Millionen-Grenze aufgerufen werden - egal, ob die aktuellen Leistungen des Spielers das hergeben oder nicht.

Ein Andy Carroll wechselt für 40 Millionen Euro von Newcastle nach Liverpool, nachdem der Stürmer in seiner bislang besten Premier-League-Saison 13 Tore erzielt hat. Paris St. Germain lässt für einen bis dato nur Experten bekannten Javier Pastore 42 Millionen Euro springen, während der Brasilianer Willian, im Übrigen genauso wenig aktueller Nationalspieler wie der Argentinier Pastore, für 35 Millionen Euro von Donezk nach Machatschkala transferiert wird. Der Markt gibt es her, Privatinvestoren nutzen jede Lücke im Financial-Fair-Play-Gesetz. Hauptsache, der Rubel rollt.

Dem Treiben dubioser Spielerberater ein Ende setzen

Getrieben wird der Markt auch durch dubiose Spielerberater und Beteiligungsfirmen im Hintergrund, die alle mitkassieren wollen und ihre Spieler vor Ablauf ihrer Verträge zu teuren Wechseln drängen. Auch diesem Gebaren will die EU durch die Eingriffe in die Transferbestimmungen ein Ende setzen und für mehr Transparenz bei den Vertragsabschlüssen sorgen.

Die Details sollen die internationalen Dachverbände ausarbeiten. Im Fußball sind die FIFA und UEFA am Prozess beteiligt. Beratungen der europäischen Sportminister über die Ergebnisse sind für Dezember 2013 vorgesehen.

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