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"Deutschland wird Spielort der EM 2020" - Niersbach optimistisch

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Niersbach: Fans können sich auf EM-Heimspiele freuen

26.02.2013, 14:13 Uhr | sid, dpa

"Deutschland wird Spielort der EM 2020" - Niersbach optimistisch. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach (Quelle: imago/Contrast)

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach will dem Nationalteam um Mario Götze Heimspiele bei der EM 2020 ermöglichen. (Quelle: Contrast/imago)

Die deutschen Fußball-Fans können sich auf Heimspiele bei der EM 2020 freuen - da ist sich Wolfgang Niersbach ziemlich sicher. "Wir werden einer der 13 Spielorte sein. So weit lehne ich mich aus dem Fenster, diese Prognose wage ich", sagte der DFB-Präsident. Das Kontinentalturnier in sieben Jahren wird nach einer Idee von UEFA-Präsident Michel Platini erstmals in mehreren Ländern ausgerichtet, jeder der 13 Gastgeber kann dabei nur mit einem Spielort vertreten sein.

In der vergangenen Woche hatte München als erste deutsche Stadt eine Bewerbung öffentlich gemacht. "Das haben wir sehr begrüßt", sagte Niersbach. Der 62-Jährige rechnet fest mit weiteren Kandidaten. Infrage kommen aber nur Stadien mit einer Sitzplatzkapazität von mindestens 60.000 Zuschauern für Spiele in der Vorrunde sowie im Achtel- und Viertelfinale, von denen die UEFA insgesamt zwölf Ausrichter sucht. Das Endspiel-Paket mit der Ausrichtung beider Halbfinals und des Finales setzt sogar ein Fassungsvermögen von 70.000 Besuchern voraus - Stand heute könnte der DFB dafür wohl nur Dortmund oder Berlin ins Rennen schicken.

Istanbul als Final-Favorit

Das Auswahlverfahren ist aber komplizierter als es scheint und hängt auch von sportpolitischen Variablen ab. So steht der DFB bei der Türkei im Wort, nicht gegen Istanbul als Finalort zu kandidieren. Die Türken galten als logischer EM-Gastgeber 2020. Für das Turnier 2016, bei dem erstmals 24 Teilnehmern dabei sind, waren sie knapp an Frankreich gescheitert. Da Istanbul aber auch für Olympia 2020 kandidiert und beide Großereignisse in einem Sommer nicht vereinbar sind, kam die UEFA überhaupt erst in ihr EM-Dilemma, aus dem dann die Idee des Multi-Nationen-Turniers geboren wurde.

Bekommt nun Tokio oder Madrid statt Istanbul am 7. September vom IOC den Olympia-Zuschlag für 2020, gilt es als ausgemachte Sache, dass das EM-Finale am Bosporus steigen soll. Wird Istanbul als Olympia-Gastgeber gekürt, ist das EM-Endspiel-Rennen wieder offen. Ganz bewusst hat die UEFA ihre Bewerbungs-Deadline auf den 11. September gelegt, so dass Kandidaten noch auf die Olympia-Auswahl reagieren können.

Konkurrenz wird groß sein

Das DFB-Präsidium wird sich am 15. März näher mit seiner Kandidaten-Frage befassen. Als wahrscheinlich gilt, dass Deutschland sowohl für eines der zwölf Gruppen- und K.o.-Spiel-Pakete als auch für das Final-Paket Kandidaturen vorbereitet. Neben der Stadionkapazität sind für die nationale Ausschreibung auch Kriterien wie Hotelkapazitäten und Verkehrsinfrastruktur maßgeblich. An internationaler Konkurrenz wird es nicht mangeln. Niersbach geht davon aus, dass bei der UEFA Bewerbungen aus 25 Ländern eingehen werden.

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