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EM 2020: DFB stellt sein Bewerbungskonzept vor

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EM 2020: eine Stadt, zwei Varianten für Deutschland

03.05.2013, 14:43 Uhr | sid

EM 2020: DFB stellt sein Bewerbungskonzept vor. Objekt der Begierde: Der Siegerpokal könnte bei der EM 2020 in Deutschland verliehen werden. (Quelle: imago/Sportimage)

Objekt der Begierde: Der Siegerpokal könnte bei der EM 2020 in Deutschland verliehen werden. (Quelle: imago/Sportimage)

Das Konzept steht: Mit der Marschrichtung "eine Stadt, zwei Varianten" geht der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in das Bewerbungsrennen um den Zuschlag als ein Spielort der paneuropäischen EM 2020. Die Vorgehensweise, einen Kandidaten sowohl für das Paket mit drei Gruppenspielen und einem Viertelfinale einerseits sowie die Finalrunde mit beiden Halbfinals und dem Endspiel andererseits zu nominieren, beschloss das DFB-Präsidium in Frankfurt.

Die Spiele der EM in sieben Jahren finden in 13 Städten in 13 Ländern statt. Aus Deutschland haben bislang München und Berlin Interesse an der Rolle als EM-Spielort angemeldet.

"Mit der Bewerbung sind wir flexibel"

"Wir wollen uns zunächst einmal beide Optionen offenhalten. Außerdem wollen wir abwarten, ob die Türkei den Zuschlag für die Olympischen Spiele bekommt oder sich um die Finalrunde der EURO bewirbt. Mit der Bewerbung für beide Pakete sind wir flexibel und für jeden Fall vorbereitet", erläuterte DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock den Präsidiumsbeschluss.

Ein Spielort für die Vorrunde und ein K.-o.-Spiel mit mindestens zwei Heimspielen für das deutsche Team muss ein Stadion mit der Mindestkapazität von 60.000 Plätzen ins Rennen schicken. Für den Spielort der Finalrunde sind 70.000 Plätze vorgeschrieben. Mitte Mai lädt der DFB interessierte Städte zu einem Workshop nach Frankfurt zur Erläuterung von Details der Bewerbungskriterien ein.

Keine Kampfkandidatur gegen die Türkei

Am 30. August will das DFB-Präsidium sich auf einen Kandidaten für die EM-Bewerbung festlegen. Die Frist zur Abgabe einer Kandidatur bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) endet am 12. September.

Schon vor Wochen hatte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach allerdings angekündigt, keine Kampfkandidatur gegen die Türkei um das EM-Endspiel zu führen. Istanbul gilt als Favorit auf die Finalspiele. Sollte die türkische Metropole allerdings den Olympia-Zuschlag bekommen, würde die UEFA einen anderen Final-Ort suchen.

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