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Löw setzt auf Crashkurs für Neulinge

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Löw setzt auf Crashkurs für Neulinge

22.05.2013, 21:25 Uhr | dpa

Löw setzt auf Crashkurs für Neulinge. Der Leverkusener Philipp Wollscheid steht vor seinem Debüt im DFB-Team.

Der Leverkusener Philipp Wollscheid steht vor seinem Debüt im DFB-Team. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Die Belohnungen hat Joachim Löw schon festgelegt. Die vier Neuen im deutschen Fußball-Nationalteam durften mit einer Einsatz-Garantie für den Länderspiel-Abschluss der Saison 2012/13 nach Florida reisen.

Bei der Landung nach dem knapp zehnstündigen Flug empfing der Sonnenstaat die DFB-Delegation wie erwartet mit Regen. Dazu versprach der Bundestrainer seinem von der Personalnot geprägten Kader neben täglichem schweißtreibenden Training auf dem Gelände der Barry University genug Zeit für Entspannung und Sightseeing in und um das faszinierende Miami.

"Natürlich stehen das gute, seriöse Training und die Gespräche mit den Spielern absolut im Vordergrund. Es soll aber auch die richtige Mischung sein aus Training, Regeneration, Pflege und auch mal Abschalten", beschrieb Löw den Plan für die zunächst 19 Spieler bis zum ersten von zwei Länderspielen in Übersee. Kurz vor dem Start des Lufthansa-Jets übermittelte Lukas Podolski via Twitter noch ein Foto aus der Maschine, das ihn gut gelaunt und mit erhobenem Daumen neben seinem Arsenal-Kollegen Per Mertesacker zeigte.

Die aus seiner Sicht "irrelevanten" Diskussionen um Sinn und Unsinn der Reise ohne 15 für die WM im kommenden Jahr eingeplante Spieler von Lahm über Götze bis Özil verbannte auch der Bundestrainer mit dem Start an die US-Ostküste ins heimatliche Schließfach: "Wir haben bei der Planung alle möglichen Szenarien einfließen lassen."

Nicht der Einzelne würde jetzt zählen in der Vorbereitung auf die Testspiele am 29. Mai in Boca Raton gegen Ecuador und am 2. Juni in Washington gegen das von Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann gecoachte US-Team, die im Schatten des deutschen Champions-League-Endspiels FC Bayern kontra Borussia Dortmund in London stehen. "Wir müssen es schaffen, dass wir uns als Mannschaft präsentieren", unterstrich Löw.

Am Arbeitsablauf im Vorzeigeteam des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) würde sich ohnehin nichts ändern, "nur weil wir eine andere Mannschaft haben", bemerkte Löw: "Jetzt gilt es, den Spielern, die noch nie dabei waren und die wir noch nicht in diesem Maße kennen, in den nächsten Tagen einige Punkte klarzumachen."

Der Freiburger Max Kruse, die Leverkusener Sidney Sam und Philipp Wollscheid sowie der Mainzer Nicolai Müller sollen im Crashkurs die Philosophie der Nationalmannschaft, die Vorstellungen der Trainer und die Abläufe im DFB-Tross kennenlernen. Bei anderen wie Dennis Aogo (Hamburg), Stefan Reinartz (Leverkusen) oder Aaron Hunt (Bremen) sollen diese Erkenntnisse nach längeren Pausen aufgefrischt werden.

Wie das Team am Ende funktioniere, könne auch er noch nicht sagen, meinte Löw. Eine ähnliche Blamage wie etwa 1999, als die Nationalelf unter Erich Ribbeck in Mexiko mit einer Notbesetzung 0:4 gegen Brasilien und 0:2 gegen die USA unterging, ist für den Chefcoach aber kein Thema: "Von dem Confed-Cup seinerzeit wird heute zwar noch gesprochen. Ich weiß gar nicht mehr, wann der war, das ist für mich aktuell auch völlig unerheblich", sagte Löw.

Den vier aktuellen Frischlingen hat der 53-Jährige das Länderspieldebüt bereits vor der ersten Trainingseinheit zugesichert. "Da will ich schon gerne gewährleisten, dass alle Spieler zum Einsatz kommen", sagte Löw der Nachrichtenagentur dpa. "Daran denkt man ja eigentlich schon als kleines Kind", meinte Innenverteidiger Wollscheid (24), einer der vorgesehenen Debütanten Nummer 54 bis 57 in der Bundestrainer-Ära Löw.

"Wir sind ein paar Planspiele durchgegangen. Aber ich muss jetzt mal im Training sehen, was passt denn vielleicht ganz gut zusammen", erklärte der Bundestrainer zur Zusammenstellung seines Teams. "Und es wäre schlecht, wenn die Spieler jetzt 14 Tage dabei sind, viel investieren auch in der Hoffnung, sich zu zeigen, und bei den Wettkämpfen nie auf dem Platz sind."

Als Führungskräfte sollen Podolski (108 Länderspiele) und Mertesacker (88) vorangehen. "Sie können die Verantwortung übernehmen auf dem Platz", sagte Löw. Der ewige Miroslav Klose (126 Einsätze) soll nach dem italienischen Pokalfinale mit Lazio Rom ebenso direkt zum zweiten Spiel nach Washington nachkommen wie die Dortmunder Champions-League-Finalisten Sven Bender und Kevin Großkreutz.

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