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DFB: "Zahlreiche Bewerber" - Sammer-Aussage unpassend

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DFB: "Zahlreiche Bewerber" - Sammer-Aussage unpassend

28.05.2013, 18:30 Uhr | dpa

DFB: "Zahlreiche Bewerber" - Sammer-Aussage unpassend. Der DFB hat laut Helmut Sandrock die große Auswahl bei der Besetzung des Sportdirektor-Postens.

Der DFB hat laut Helmut Sandrock die große Auswahl bei der Besetzung des Sportdirektor-Postens. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Nach dem schnellen Abschied von Robin Dutt ist der Posten des Sportdirektors beim Deutschen Fußball-Bund heiß begehrt.

"Es gibt großes Interesse und schon zahlreiche Bewerber. Aber wir werden uns die nötige Zeit nehmen", sagte DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock bei Sport1. Dutt hatte den Verband nach nur zehn Monaten im Amt verlassen und wird neuer Cheftrainer bei Werder Bremen. Auch Dutts Vorgänger Matthias Sammer war in die Bundesliga zurückgekehrt und ist nun Sportvorstand beim FC Bayern München.

Der vor allem über Dutts plötzlichen Wechsel verärgerte DFB prüft nun, ob das Anforderungsprofil und die Aufgaben für den Sportdirektor verändert werden müssen. Dies hatte auch Ligapräsident Reinhard Rauball angemahnt. "Der Prozess beginnt jetzt, erst inhaltlich, dann personell", erklärte Sandrock zum Vorgehen bei der Suche nach einem Nachfolger für Dutt.

Dass der DFB künftig keinen ehemaligen Trainer mehr zum Sportdirektor befördern will, bestätigte Sandrock nicht. "Es muss immer darum gehen, einen Fachmann aus dem Fußball für die Stelle zu gewinnen, der auch einen guten Zugang in die Liga hat", betonte der DFB-Generalsekretär.

Sandrock hat zudem in der Debatte um den künftigen Sportdirektor zu größerer Zurückhaltung gegenüber dem DFB auch seitens der Fußball-Bundesliga aufgerufen. "Ich freue mich, dass so viele kompetente Stimmen sich äußern, was denn da das richtige Profil sei und auf was man denn achten soll. Aber da will ich ihnen schon zurufen, das werden wir schon kompetent und seriös im DFB lösen, da ist nämlich die Zuständigkeit", sagte Sandrock in Miami.

Direkten Kontakt nahm er aus den USA mit Bayern Münchens Sportvorstand Matthias Sammer auf, der mehr Kompetenzen und mehr Wertschätzung für den künftigen Sportdirektor angemahnt hatte und polemisch Richtung DFB hinzufügte: "Einen guten Idioten werden sie sonst nicht mehr finden." Er halte "die Aussage nicht für gut", konterte Sandrock, "und habe ihm das auch schon so gesagt. Wir reden den Bayern auch nicht in deren Organisation und Personal hinein."

Er trage Sammer, der vor dem als Trainer zu Werder Bremen wechselnden Robin Dutt DFB-Sportdirektor gewesen war, die Äußerung aber nicht nach: "Dafür haben wir ein zu gutes Verhältnis. Er ist gefragt worden, und aus der Emotion heraus schießt man auch schon mal über das Ziel heraus", erklärte Sandrock. Der DFB werde nun erst Inhalt und Struktur des Amtes neu festlegen und dann eine Personalentscheidung treffen: "Wir werden Lösungen finden."

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