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Michael Ballack: Abschiedsspiel findet ohne Jürgen Klinsmann statt

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Namensgeber Klinsmann: "Capitano" etwas Besonderes

05.06.2013, 15:43 Uhr | dpa

Michael Ballack: Abschiedsspiel findet ohne Jürgen Klinsmann statt . Jürgen Klinsmann machte Michael Ballack zum "Capitano".

Jürgen Klinsmann machte Michael Ballack zum "Capitano". (Quelle: dpa)

Leipzig (dpa) - Natürlich wäre auch Jürgen Klinsmann gern dabei gewesen beim Abschiedsspiel seines einstigen "Capitanos" in Leipzig. "Ich habe ihm damals den Namen gegeben. Es ist etwas Besonderes", sagte der ehemalige Bundestrainer in Washington.

Statt in Richtung Sachsen macht sich Klinsmann Richtung Kingston auf, wo sein US-Team in der WM-Qualifikation gegen Jamaika antreten muss. "Ich wäre gern dabei gewesen. Vor allem auch weil Michael derjenige war, der das WM-Sommermärchen 2006 ganz bestimmend mitgeprägt hat", erklärte der 48-Jährige und schickte einen Gruß: "Ich wünsche ihm viel Glück in der Karriere nach der Karriere."

Klinsmann hatte Ballack gleich zu Beginn seines Bundestrainer-Amtes 2004 zum Kapitän geschlagen. "Er war meine rechte Hand und ich habe ihm gesagt: 'Du kannst jetzt Verantwortung übernehmen, du kannst kritisch sein, du kannst den Mund aufmachen'", berichtete Klinsmann: "Und er hat oft kritisch hinterfragt." Ihre gemeinsame Mission sollte mit dem Weltmeistertitel im eigenen Land enden. Doch im Halbfinale gegen Italien war Endstation. Das schmerzt den Trainer und seinen "Capitano" noch heute. Auch danach blieb Ballack auf der internationalen Bühne ein großer Titel versagt.

Mit Klinsmanns Nachfolger Joachim Löw hat sich Ballack schwerer getan. Am Ende wurde die Beziehung nach der Verletzung des Kapitäns vor der WM 2010 zum großen Missverständnis. "Es ist ein bisschen schade, dass es ein paar Kommunikationsprobleme gab mit Jogi", meinte der Wahl-Amerikaner Klinsmann: "Aber wichtig ist, dass sich Michael jetzt mit Stil von der großen Bühne verabschiedet."

Löw hatte für Mittwoch sein Kommen angekündigt. Klinsmann übermittelte Komplimente an Ballack: "Er war ein Weltklassespieler und eine tolle Persönlichkeit. Es war eine klasse Partnerschaft." Vor allem von seinem Wechsel zum FC Chelsea habe Ballack profitiert. "Es war wichtig, dass er den Schritt ins Ausland gemacht hat. Da hat er die Lebensweise in England aufgesaugt", meinte Klinsmann, der selbst auch auf der Insel für Tottenham gekickt hatte.

Auf dem Weg nach Jamaika will der Ex-Bundestrainer an seinen "Capitano" denken: "Wir werden viel Reggae um uns haben, Michael hat einen tollen Abschluss."

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