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Löws WM-Ticket und Vertrag in der Warteschleife

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Nationalmannschaft vor WM-Qualifikation  

Löws WM-Ticket und Vertrag in der Warteschleife

11.09.2013, 11:54 Uhr | dpa

Löws WM-Ticket und Vertrag in der Warteschleife. Joachim Löw ist mit dem Ergebnis der Reise zufrieden.

Joachim Löw ist mit dem Ergebnis der Reise zufrieden. (Quelle: dpa)

Tórshavn (dpa) - Noch auf den Färöer schalteten Joachim Löws Gewinner nach dem erfüllten Sechs-Punkte-Auftrag auf dem Weg nach Brasilien in den Vereinsmodus um. Die Debatten um die WM-Tauglichkeit der deutschen Defensive sind erst einmal entschärft.

"Sechs Punkte, 6:0 Tore, besser geht's nicht. Optimal", fasste DFB-Kapitän Philipp Lahm den Qualifikations-Doppelpack von München und Tórshavn zusammen.

Während der Bundestrainer am frühen Mittwoch mit einem Rest seines Teams bei wieder typischem Insel-Schmuddelwetter nach Frankfurt flog, jetteten die Champions-League-Finalisten aus München und Dortmund mit Privatfliegern, die ihre Vereine gechartert hatten, ausgeschlafen vom Vagar Floghavn direkt zu ihren Arbeitgebern.

Dass die WM-Tickets zunächst in der Warteschleife bleiben, störte niemanden im Kreis der Fußball-Nationalmannschaft. "Wir können im letzten Heimspiel alles klarmachen. Ein Punkt reicht uns bei dem Torverhältnis. Das werden wir auch schaffen", sagte DFB-Chefcoach Löw nach dem souveränen 3:0 beim Außenseiter Färöer mit Blick auf das Irland-Spiel am 11. Oktober in Köln. Die letzte Partie beim Tabellenzweiten Schweden vier Tage später wäre dann nicht mehr so brisant.

Die Bilanz der Länderspielwoche gegen Österreich und gegen den Fußball-Zwerg Färöer ist makellos. Es gebe nichts "zu bemängeln", befand Kapitän Lahm nach seinem 101. DFB-Einsatz. Mit fünf Punkten Vorsprung auf Schweden (17) geht Deutschland (22) in die letzten zwei Partien. "Es ist noch Luft nach oben", resümierte der Schalker Julian Draxler, der den erkrankten Marco Reus (Infekt) im linken Mittelfeld gut ersetzen konnte. Auch die anderen Ausfälle (Schweinsteiger, Podolski, Götze, Gündogan) wurden problemlos kompensiert.

"Unsere Spielanlage auf Kunstrasen war in Ordnung. Wir hätten nur aus den fünf, sechs, sieben Chancen vor der Pause schon das zweite und dritte Tor erzielen müssen", kommentierte Löw den Pflichtsieg gegen die kampf- und laufstarken Kicker von den Schafsinseln. "An unseren finalen Aktionen, der letzten Konsequenz im Abschluss, daran können wir schon noch arbeiten. Da müssen wir noch präziser und zielstrebiger sein", betonte der Bundestrainer. Auch für ihn rücken in den nächsten Wochen Bundesliga und Champions League in den Fokus.

Die Lösungssuche bei der Vertragsverlängerung und dem WM-Quartier wird bis zu den Länderspielen im Oktober im Hintergrund vorangetrieben. "Nach Brasilien werde ich jetzt nicht reisen. Oliver Bierhoff und Hansi Flick waren nochmals in Brasilien, haben noch ein paar Informationen gesammelt", verriet Löw. Eine Entscheidung soll nach wie vor erst nach der Gruppenauslosung im Dezember fallen. Eine Vollzugsmeldung bei der angestrebten Ausweitung seines Arbeitsverhältnisses beim DFB bis zur EM 2016 hätte es auch nicht gegeben, wenn die Schweden in Kasachstan gepatzt hätten und damit die Brasilien-Tickets schon perfekt wären, machte der Chefcoach deutlich. "Jetzt werden keine weiteren Gespräche stattfinden", kündigte Löw an.

Als erste Gewinner der WM-Saison dürfen sich Jérome Boateng und Per Mertesacker fühlen, die nach der Gegentorflut in den Spielen zuvor zweimal die Null gesichert haben. "Beide haben mir gut gefallen", bemerkte Löw. Mertesacker hatte gegen die wackeren Färinger sogar das wichtige Führungstor erzielt. Löw sieht das Duo noch als Momentaufnahme. "Seit vielen Jahren muss ich damit leben, dass sich Spieler verletzen und ausfallen", sagte der 53-Jährige. Auch Mats Hummels könne auf dem ganz hohen Niveau spielen.

Dass sein Team erst nach der Roten Karte für den Färöer-Amateur Atli Gregersen mit dem verwandelten Foulelfmeter von Mesut Özil und dem 3:0 von Thomas Müller den Widerstand der tapferen Inselkicker brach, darf durchaus als Normalität angesehen werden. "Verteidigen können sie ganz gut", meinte Müller nach dem "Arbeitssieg". Seit 30 Spielen ist das DFB-Team in Qualifikationsspielen (WM und EM) ungeschlagen. Das nächste Ziel sei es, "zu Hause gegen Irland zu punkten", sagte Lahm. Zunächst einmal können sich der Kapitän und seine Kollegen wieder den Alltagsaufgaben widmen. Für einen wird's besonders spannend: Özil tritt nach seinem überraschenden 50-Millionen-Euro-Wechsel seinen neuen Job beim FC Arsenal an. "Ich freue mich sehr auf London. Es ist meine neue Heimat, eine neue Aufgabe", bemerkte Özil selbst. Erst in vier Wochen wird der führende deutsche Qualifikationstorschütze (6 Treffer) wieder das Nationaltrikot überstreifen - dann zum 50. Mal.

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