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Fußball: Spielabbruch bei E-Junioren in Hessen

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Co-Trainer rastet aus  

Spielabbruch bei den E-Junioren

02.10.2013, 15:41 Uhr | dpa, t-online.de

Fußball: Spielabbruch bei E-Junioren in Hessen. Symbolcharakter: Nach einem E-Jugendspiel musste in Hessen die Polizei ausrücken. (Quelle: imago/Hoch Zwei)

Symbolcharakter: Nach einem E-Jugendspiel musste in Hessen die Polizei ausrücken. (Quelle: imago/Hoch Zwei)

Ein randalierender Co-Trainer hat im hessischen Rodgau für den Abbruch eines Fußballspiels gesorgt - bei den E-Junioren. Bei der Partie der Acht- bis Zehnjährigen zwischen der TGM SV Jügesheim und der SpVgg Hainstadt in der Kreisklasse Offenbach musste die Polizei anrücken und eine Anzeige wegen Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung aufnehmen. Einen entsprechenden Bericht der "Offenbach Post" bestätigte eine Polizeisprecherin.

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Weil der Schiedsrichter nicht erschienen war, wurde die Begegnung - wie in solchen Fällen oft üblich - vom Vater eines Jügesheimer Spielers gepfiffen. Nach einer umstrittenen Szene stürmte dem Zeitungsbericht zufolge der Co-Trainer der Gäste das Feld, nachdem sein Sohn - so heißt es - bei einem Zweikampf zu Boden ging und liegen blieb. Der aufgebrachte Mann stieß daraufhin den Referee um, weil dieser Partie nicht unterbrochen hatte. Der Schiedsrichter beendete die Begegnung nach dieser Szene vorzeitig.

Kinder in Sicherheit gebracht

Nach dem Spielabbruch sei der Co-Trainer erst richtig ausgerastet. Er habe rumgepöbelt und einem Zuschauer das Handy aus der Hand geschlagen. Die Gastgeber brachten nach Angaben von Jügesheims Präsidiumsmitglied Uwe Kuhn anschließend die Kinder in der Kabine in Sicherheit und riefen die Polizei. Eine Jügesheimer Spielermutter habe den Vorfall auf Video aufgezeichnet. "So etwas ist unglaublich und nicht hinnehmbar", sagte Kuhn und fügte an: "Jeder Spielabbruch ist schlimm. Aber bei den E-Junioren - unfassbar."

"Als Jugendtrainer nicht geeignet"

Über die Spielwertung und die Bestrafung des Co-Trainers muss nun das Kreissportgericht entscheiden. Auch die Hainstädter schlossen Konsequenzen für den Mann nicht aus. "Wenn sich die Vorwürfe beweisen lassen, ist so jemand als Jugendtrainer oder -betreuer natürlich nicht geeignet", wird Hans-Peter Jung zitiert, Vorsitzender der Spielvereinigung.

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