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Fußball  

Löw: "Wir wollen Großes erreichen"

18.10.2013, 14:18 Uhr | dpa

Löw: "Wir wollen Großes erreichen". Joachim Löw hat mit der DFB-Elf große Ziele.

Joachim Löw hat mit der DFB-Elf große Ziele. Foto: Frank Rumpenhorst. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Fragen an Bundestrainer Joachim Löw bei der Pressekonferenz zu seiner Vertragsverlängerung bis 2016 in der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main.

Herr Löw, was sagen Sie zu Ihrem neuen Vertrag?

Löw: Ich werte diese Verlängerung als Zeichen der großen gegenseitigen Wertschätzung und als positives Signal. Wir alle gehen jetzt mit großer Motivation an die Arbeit der nächsten Monate. Denn wir sehen, dass die Entwicklung dieser Mannschaft noch nicht zu Ende ist. Da steckt ein großes Potenzial und eine große Qualität, es ist eine riesengroße Freude, mit dieser Mannschaft und diesem Verband zusammenzuarbeiten. Wir wollen in den nächsten Monaten und nächsten zwei Jahren den maximalen Erfolg anstreben und Großes erreichen.

Trotzdem haben Sie in den vergangenen Tagen gesagt, dass es für Sie eigentlich nicht weitergehen kann, wenn Sie bei der WM nach der Vorrunde ausscheiden sollten. Gibt es eine Ausstiegsklausel in Ihrem Vertrag? Ab welchem Ergebnis geht es für Sie definitiv weiter nach der WM und nach welchem nicht?

Löw: Natürlich habe ich gesagt: Sollten wir nach der Vorrunde ausscheiden und ohne Punkt nach Hause fahren, dann ist von beiden Seiten keine Basis mehr für eine weitere Zusammenarbeit vorhanden. Aber solche Szenarien jetzt zu diskutieren, macht für mich wenig Sinn. Wir sind der vollen Überzeugung, dass wir eine sehr gute WM spielen werden. Wir haben den Plan, bis 2016 weiterzumachen, und das streben wir auch an. Wir arbeiten jetzt schon seit neun, fast zehn Jahren zusammen. Normalerweise hätten wir nicht einmal einen Vertrag gebraucht. Unser Verhältnis ist so gut und so eng, dass wir das auch in einem Gespräch und per Handschlag hätten regeln können.

Das heißt, der WM-Titel ist in Brasilien das klare Ziel?

Löw: Natürlich ist es unser Ziel, dort das Maximale zu erreichen. Wir werden uns weltmeisterlich vorbereiten. Ich denke auch, dass wir aufgrund der letzten vier Jahre zum Favoritenkreis zählen. Wir stellen uns dieser Aufgabe, und wir stellen uns diesem Druck. Auf der anderen Seite stört es mich schon, wenn man so liest, dass es für uns eigentlich nichts anderes gibt als den Titel. Zum einen haben wir eine wahnsinnig junge Mannschaft. Zum anderen finde ich diese Haltung auch etwas despektierlich gegenüber den anderen Nationen. Spanien hat die letzten drei großen Titel geholt. Brasilien bestreitet diese WM im eigenen Land und hat zuletzt den Confed Cup gewonnen. Auch andere Mannschaften haben eine immense Qualität. Von daher ist es nicht berechtigt, zu sagen: Deutschland fährt zur WM und holt dort wie selbstverständlich den Titel.

Ihr Assistent Hansi Flick wird nach der Weltmeisterschaft zum DFB-Sportdirektor aufsteigen. Was sagen Sie zu dieser Entscheidung?

Löw: Es freut mich sehr für Hansi, dass er diese Aufgabe annimmt. Ich bin absolut überzeugt, dass er diese Aufgabe als Sportdirektor mit unglaublich viel Kompetenz und Autorität angeht und natürlich auch eine große Leidenschaft mitbringt. Wir kennen uns sehr gut, er ist einer meiner engsten Mitarbeiter. An der sportlichen Philosophie haben wir in den letzten Jahren ständig gemeinsam gearbeitet. Deshalb bin ich mir sicher, dass es auch nach 2014 eine sehr fruchtbare und erfolgreiche Zusammenarbeit geben wird.

Wissen Sie schon, wer Ihr neuer Assistent wird? Und gibt es die Überlegung, den vielleicht schon zur WM mitzunehmen?

Löw: Ganz konkrete Gedanken habe ich mir noch nicht gemacht. Ich denke, das hat auch noch ein bisschen Zeit. Ich bin mir sicher, dass wir einen geeigneten Trainer finden werden, der die Arbeit von Hansi fortsetzen wird. Aber das wird erst 2014 der Fall sein. Dann wäre es durchaus eine Überlegung wert, den Neuen schon in bestimmte Abläufe einzubeziehen. Es wäre denkbar, muss aber nicht sein, dass er dann schon 2014 bei der WM im Team mit dabei ist.

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