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Regionalligist SV Wilhelmshaven akzeptiert Zwangsabstieg nicht

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Zwangsabstieg  

"Was hier passiert, ist schreiendes Unrecht"

11.11.2013, 18:24 Uhr | dpa

Regionalligist SV Wilhelmshaven akzeptiert Zwangsabstieg nicht. Der SV Wilhelmshaven wurde von der FIFA zum Zwangsabstieg verurteilt. (Quelle: imago/Revierfoto)

Der SV Wilhelmshaven wurde von der FIFA zum Zwangsabstieg verurteilt. (Quelle: Revierfoto/imago)

Der niedersächsische Regionalligist SV Wilhelmshaven stellt sich auf einen langen Rechtsstreit mit dem Weltverband FIFA ein. "Was hier passiert, ist schreiendes Unrecht, und wir werden uns dem nicht beugen", sagte SVW-Justiziar Harald Naraschewski. Die FIFA hatte den Viertligisten wegen Transferstreitigkeiten zum Zwangsabstieg verurteilt.

Wilhelmshaven war über den Zwangsabstieg am Ende der laufenden Saison informiert worden. Sobald dieses FIFA-Urteil schriftlich zugehe, will der Klub nach Angaben von Naraschewski dagegen vor einem ordentlichen Gericht vorgehen. "Gegen die FIFA zu opponieren ist wie David gegen Goliath", sagte der SVW-Vorsitzende Hans Herrnberger. Der Klub wolle dennoch "ein Exempel statuieren".

Hintergrund des langjährigen Streits ist die Weigerung des Klubs, für den ehemaligen Spieler Sergio Sagarzazu Entschädigungszahlungen an dessen frühere Klubs Atletico River Plate und Atletico Excursionistas zu leisten. Die beiden argentinischen Vereine fordern zusammen rund 150.000 Euro für den Spieler, der 2007 nach Wilhelmshaven gewechselt war und dort zehnmal spielte. Der SVW ist nach wie vor davon überzeugt, dass diese Forderung weder mit deutschem noch mit europäischem Recht vereinbar ist.


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