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Wembley-Fluch: Seit 1966 nur ein englischer Heimsieg

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Fußball  

Wembley-Fluch: Seit 1966 nur ein englischer Heimsieg

18.11.2013, 10:58 Uhr | dpa

Wembley-Fluch: Seit 1966 nur ein englischer Heimsieg. Zuletzt traf Christian Pander (2.

Zuletzt traf Christian Pander (2.v.l) im Jahr 2007 gegen Beckham und Co. Foto: Oliver Berg. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Einen Blick in die Geschichtsbücher vermeidet Englands Coach Roy Hodgson vor dem prestigeträchtigen Duell gegen Deutschland am Dienstag im Londoner Wembleystadion. Vielleicht aus Selbstschutz.

Seit 1975 haben die Three Lions nämlich kein Heimspiel mehr gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gewonnen. Es scheint, als läge seit dem gewonnenen WM-Finale 1966 ein Wembley-Fluch auf den Partien gegen die Kicker aus Deutschland.

Siebenmal sind beide Teams seit 1966 in London zu diesem Klassiker zusammengekommen. Sechsmal verließen die Gastgeber ihr "Headquarter" mit hängenden Köpfen. Der einzige Heimsieg war das 2:0 am 12. März 1975. Die bisher letzte Niederlage setzte es am 22. August 2007. Kevin Kuranyi und Christian Pander erzielten beim 2:1 die Treffer für die DFB-Auswahl. Für England hatte zuvor Frank Lampard getroffen.

Der Mittelfeldmann vom FC Chelsea ist der einzige Akteur, der damals zum englischen Aufgebot gehörte und auch am Dienstag mit von der Partie sein wird. Für Deutschland waren vor sechs Jahren bereits Per Mertesacker und Philipp Lahm im Einsatz. Die damalige B-Elf von Bundestrainer Joachim Löw brachte den Engländern seinerzeit die erste Pleite im neuen Wembleystadion bei. Am 7. Oktober 2000 hatte Dietmar Hamann mit seinem Tor zum 1:0 in der WM-Qualifikation zudem bereits für die letzte Niederlage im alten Rund gesorgt.

Angesichts dieser Misserfolgsserie tut Hodgson gut daran, seine Akteure zu erinnern, dass die Vergangenheit ruht. Für ihn geht es nur darum, seine Mannschaft optimal auf die WM-Endrunde im kommenden Sommer vorzubereiten. Für die Fans auf der Insel jedoch wäre eine weitere Niederlage gegen den Erzrivalen nur schwer zu verkraften. Noch heute schmerzt sie das Achtelfinal-Aus von Bloemfontein bei der WM 2010 in Südafrika. Damals hatte Deutschland den Gegner beim 4:1 deklassiert.

Auch DFB-Kicker André Schürrle lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass das Prestigeduell mehr ist als nur ein Testspiel. "England gegen Deutschland, das kann man niemals als ein Freundschaftsspiel betrachten", meinte der Profi des FC Chelsea und befürchtete vor dem Duell in seiner Wahl-Heimat: "England wird sehr motiviert sein". Dazu trug der Ex-Leverkusener vermutlich allerdings auch höchstpersönlich bei, indem er kürzlich erklärte, dass er zweifele, ob Englands Superstar Wayne Rooney in der DFB-Elf überhaupt einen Platz sicher haben würde.

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