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Löw vor Brasilien-Trip: WM-Lose, Gegner und Quartier

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Fußball  

Löw vor Brasilien-Trip: WM-Lose, Gegner und Quartier

19.11.2013, 13:38 Uhr | dpa

Löw vor Brasilien-Trip: WM-Lose, Gegner und Quartier. Joachim Löw sind die Gegner bei der WM recht egal.

Joachim Löw sind die Gegner bei der WM recht egal. Foto: Andreas Gebert. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Nach dem Länderspiel-Klassiker gegen England stehen für Joachim Löw bis Weihnachten noch arbeitsreiche Wochen auf dem Programm.

Wenn am 6. Dezember im tropischen Küstenort Costa do Sauipe die Gruppengegner der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für das Weltchampionat in Brasilien ausgelost werden, kann der Bundestrainer mit seinem Stab die WM-Mission 2014 konkret planen. "Wir werden alles daran setzen, damit wir uns optimal vorbereiten", sagte Löw in London. Den Wochen vor dem Turnierstart ordnet der Freiburger seit seiner Amtsübernahme 2006 stets eine überragende Bedeutung zu. "Da kann es immer Überraschungen geben", sagte Löw zur heißen Phase vor dem WM-Start in Brasilien am 12. Juni 2014.

Die verschiedenen Entwürfe für das Titelprogramm liegen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) griffbereit in der Schublade. Nach der Auslosung im Bundesstaat Bahia am Südatlantik wird je nach Spielorten und Gegnern der passende Plan umgesetzt. "In Brasilien herrschen ein bisschen andere Gesetze", betonte Löw auch nach den persönlichen Erfahrungen beim Besuch des Confederations Cups im vergangenen Sommer. Verkehr, Wetter, Reisebedingungen, die Mentalität der Gastgeber - Brasilien ticke einfach anders.

Deshalb hat der DFB im Gegensatz zu früheren Turnieren darauf verzichtet, das Stammquartier, an das hohe Anforderungen gestellt sind, schon vor der Auslosung festzulegen. Gewünscht sind ein kurzer Weg zum Flughafen, gute Trainingsmöglichkeiten, die Infrastruktur für den gesamten mitreisenden Tross und nicht zuletzt die Qualität des Teamhotels selbst, kurzum: Alles muss stimmen. Drei Optionen hat sich der Verband gesichert: Zwei im Bundesstaat Bahia, eine im Großraum der Millionen-Metropole Sao Paulo. Gehandelt werden Porto Seguro südlich von Salvador, Praia do Forte 80 Kilometer nördlich der drittgrößten Stadt Brasiliens und Itu im Bundesstaat São Paulo.

Die DFB-Delegation mit Löw, Verbandspräsident Wolfgang Niersbach, Manager Oliver Bierhoff, Assistenzcoach Hansi Flick sowie Vertretern der Reise- und Medienabteilung wird am 3. Dezember nach Salvador fliegen und in das Feriengebiet Costa do Sauipe weiterreisen. Gleich nach der Auslosung am 6. Dezember, die vom Weltverband FIFA als Mega-Event ausgerichtet wird, soll die Entscheidung über das WM-Quartier fallen. Der Bundestrainer will sich dann vor Ort nochmals selbst ein Bild machen. DFB-Mitarbeiter fliegen auch noch alle drei Vorrundenorte ab, nichts wird dem Zufall überlassen.

Der erste Vorbereitungsabschnitt für das Turnier steht auch schon. Im Januar will Löw seine WM-Kandidaten zu einem Kurzlehrgang versammeln. Vom 18. bis 20. Februar findet im brasilianischen Florianopolis ein Workshop für die 32 WM-Trainer statt. Am 5. März hat der Bundestrainer im Länderspiel gegen Chile in Stuttgart die letzte Gelegenheit zum Testen, bevor er wenige Tage vor dem letzten Bundesliga-Spieltag am 10. Mai seinen vorläufigen WM-Kader benennt. Am 13. Mai soll in Mainz gegen Polen das vor Turnieren übliche Benefizspiel ausgetragen werden.

Zwei Tage nach dem DFB-Pokalfinale am 17. Mai geht es ins Trainingscamp nach Südtirol, das mindestens zehn Tage dauert. Nach einem weiteren Test vor heimischen Publikum - wahrscheinlich in Mönchengladbach - und einem anschließenden Kurzurlaub der Spieler reist der endgültige 23-köpfige WM-Kader Anfang Juni nach Südamerika. Bevor das Stammquartier in Brasilien bezogen wird, wird in einem benachbarten Land die WM-Generalprobe gegen einen noch nicht festgelegten Gegner stattfinden. Frühestens am 13. Juni wird die DFB-Auswahl ins Turnier starten, das exakt einen Monat später mit dem Finale in Rio de Janeiro abgeschlossen wird.

Löw und Manager Bierhoff können die Termine erst nach der Auslosung am Nikolaustag fixieren. "Wir werden es nehmen, wie es kommt. Ich habe keine Wunschgegner. Bei der EM 2012 haben wir auch akzeptiert, dass wir mit Holland, Portugal, Dänemark in der Vorrunde auf drei Top-Ten-Teams der Weltrangliste getroffen sind. Eine viel stärkere Gruppe kann es bei der WM gar nicht geben", meinte Löw.

Mit dem Start ins neue Jahr wird die WM im Fußball-Traumland Brasilien beim DFB und der Sportlichen Leitung um Löw immer mehr in den Fokus rücken. Bei seinen Spielern will Löw die Mission aber nur "step by step" thematisieren. Seine Begründung: "Die Spieler haben noch viele Aufgaben in ihren Vereinen zu bewältigen." Das Mammutprogramm für 2014 lautet: Bundesliga, Pokal, Champions League - und zum krönenden Abschluss das Highlight WM in Brasilien.

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