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Joachim Löw verzichtet auf Stimmabgabe bei Weltfußballer-Wahl

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Wahl zum Weltfußballer  

Bundestrainer Löw verzichtet auf Stimmabgabe

04.12.2013, 17:18 Uhr | t-online.de

Joachim Löw verzichtet auf Stimmabgabe bei Weltfußballer-Wahl. Bundestrainer Joachim Löw will keinen seiner Spieler bevorzugen. (Quelle: imago/Ulmer)

Bundestrainer Joachim Löw will keinen seiner Spieler bevorzugen. (Quelle: Ulmer/imago)

Fünf deutsche Nationalspieler können auf den Titel des Weltfußballers 2013 hoffen. Auf die Stimme von Bundestrainer Joachim Löw dürfen sie indes nicht hoffen. Der DFB-Coach verzichtete darauf, an der vom Weltverband FIFA ausgerichteten Wahl teilzunehmen. Das bestätigte Jens Grittner, Pressesprecher des DFB, der "Sport Bild".

Demnach will Löw vermeiden, dass sein Stimmzettel nach der Wahl am 13. Januar 2014 öffentlich gemacht wird. Der Trainer der Nationalelf hätte sich ansonsten für einen der fünf nominierten deutschen Spieler entscheiden müssen. Die FIFA legt die Abstimmungsergebnisse grundsätzlich offen.

Sieben Bundesliga-Profis auf der Liste

Dieses Jahr müsste Löw bei der Wahl gleich mehrere seiner Schützlinge verprellen. Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer und Thomas Müller vom Triple-Gewinner Bayern München sowie Mesut Özil vom FC Arsenal gehören zu den 23 ausgewählten Spielern, die sich auf der sogenannten Shortlist befinden.

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Aus der Bundesliga sind zudem Franck Ribéry, Arjen Robben (beide Bayern München) und Robert Lewandowski von Borussia Dortmund auf der Liste vertreten. Letztes Jahr wählte Löw Özil vor Neuer.

Wer wird der Nachfolger von Messi?

Zu den Favoriten bei der Abstimmung zählen Ribéry, der in diesem Jahr schon zu Europas Fußballer des Jahres gekürt wurde, sowie Cristiano Ronaldo (Real Madrid) und Lionel Messi (FC Barcelona). Messi hatte bereits in den letzten vier Jahren gewonnen. Letzter deutscher Spieler, der die Auszeichnung erhielt, war Lothar Matthäus 1991.

Der Weltfußballer wird von den Trainern und Kapitänen der Nationalmannschaften sowie Journalisten gewählt. Laut der "Sport Bild" hat Philipp Lahm seinen Teamkollegen Ribéry vor Ronaldo und Messi auf Platz eins gesetzt.

Auch bei der Wahl zum Welttrainer des Jahres dürfen sich zwei Deutsche Chancen ausrechnen. Jupp Heynckes, der den FC Bayern zu Meisterschaft, Pokalsieg und der Champions League führte, zählt ebenso zum erlauchten Kreis wie Jürgen Klopp von Borussia Dortmund. Auf der Liste, die zehn Namen umfasst, fehlt allerdings Bundestrainer Löw.

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