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Quartier für die WM 2014: Joachim Löw will die Ideallösung

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Quartier für die WM 2014: Joachim Löw will die Ideallösung

09.12.2013, 13:10 Uhr | dpa

Quartier für die WM 2014: Joachim Löw will die Ideallösung. Bundestrainer Joachim Löw sucht noch nach dem passenden WM-Quartier.

Bundestrainer Joachim Löw sucht noch nach dem passenden WM-Quartier. Foto: Marcus Brandt. (Quelle: dpa)

Costa do Sauípe (dpa) - Joachim Löw will für das WM-Titelunternehmen im kommenden Sommer unbedingt die Ideallösung. Deshalb reizt der Bundestrainer auch die Frist für die Festlegung des Weltmeisterschafts-Stammquartiers in Brasilien weiter aus.

Bis jetzt hat der Weltverband FIFA keine Rückmeldung von den Deutschen. Löw sammelt mit seinen engsten Vertrauten noch Informationen, "um uns klarzuwerden, was ist das Ideale", erklärte der Chefcoach der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

Während Löw nach der Rückkehr von der WM-Auslosung nun wieder in der Heimat alle Möglichkeiten auslotet, ist ein Teil des Nationalmannschafts-Stabes mit Organisationschef Georg Behlau an der Spitze weiter im WM-Land unterwegs. In den Spielorten Salvador (16. Juni gegen Portugal), Fortaleza (21. Juni gegen Ghana) und Recife (26. Juni gegen die USA mit Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann) werden Logistik, Unterkünfte und Trainingsmöglichkeiten gecheckt.

Den Favoriten auf das Stammquartier, das im Raum Porto Seguro mehrere hundert Kilometer südlich von Salvador liegen soll, hat der Bundestrainer vor seiner Rückkehr nach Deutschland persönlich mit inspiziert. Das Fachblatt "Kicker" verweist auf die luxuriöse Anlage Terravista Golf, die sich dort im Süden des Bundesstaates Bahia befindet. Auf dem von den Besitzern als "spektakulärster Golfplatz Südamerikas" gepriesenen Gelände unmittelbar am Atlantik sind neben mehreren Hotels und Villen auch ein Flugplatz und ein Hubschrauberlandeplatz integriert. Nach der Auslosung soll sich der DFB-Tross insgesamt drei mögliche Quartiere angeschaut haben.

Manager Oliver Bierhoff hatte bereits kurz nach der Los-Show in Costa do Sauípe erklärt, seine "Hausaufgaben" gemacht zu haben. Löw verwies dennoch auf den Meldeschluss am 18. Dezember beim Weltverband FIFA, bis zu dem Tag müssen alle 32 WM-Teilnehmer ihr Basecamp festgelegt haben. Allerdings ist selbst danach noch Zeit für Unentschlossene. Erst bis spätestens 31. Januar 2014 müssen die Verträge unterschrieben sein.

Mehrere Teams haben sich bereits entschieden. So wird Deutschland-Gegner USA in Sao Paulo Quartier beziehen und muss von dort weit zu den drei Vorrundenspielen reisen. In Rio de Janeiro werden Engländer und Niederländer absteigen, Gastgeber Brasilien wohnt in Teresopolis.

Auch das Vorbereitungsprogramm der deutschen Mannschaft wird vor allem wegen der Gruppen-Spielorte im schwül-warmen Nordosten Brasiliens nochmals angepasst. "Start ist erst am 16. Juni, vier Tage nach dem Eröffnungsspiel. Das ist ein Vorteil", bemerkte Bierhoff. "Wir haben das Pokalfinale und das Champions-League-Finale. Gut möglich, dass da viele Spieler von uns im Einsatz sind. Da gewinnen wir etwas Zeit und die Trainer etwas Luft in der Vorbereitung."

Nach dem Test am 5. März in Stuttgart gegen Chile wird Löw in der Woche vor dem Bundesliga-Abschluss am 10. Mai sein vorläufiges WM-Aufgebot berufen, sicher wieder mit mehr als 23 Spielern. Am 13. Mai ist ein Benefizspiel gegen Polen in Mainz angesetzt. Nach dem DFB-Pokalfinale in Berlin am 17. Mai reist der Bundestrainer mit seinem Team wie schon vor der WM 2010 ins Trainingslager nach Südtirol. Danach soll es ein weiteres Länderspiel in Mönchengladbach geben. Der Gegner soll möglichst einem WM-Gruppenkontrahenten ähneln.

Löw will dann nach ein paar freien Tagen für seine Spieler mit dem endgültigen Kader möglichst früh nach Südamerika reisen, um sich den Begebenheiten anzupassen. Uruguay als Möglichkeit für ein zweites Trainingscamp scheidet wohl aus, da dort im Juni die Temperaturen im Durchschnitt nur bei 15 (tags) bis 6 Grad (nachts) liegen. Lösungen in den USA (Florida) und Mexiko sind bisher nur Spekulationen. Auf jeden Fall soll die WM-Generalprobe schon in Übersee steigen.

Auch an der Logistik während des Turniers wird noch fleißig gearbeitet. Zwar sind die Flugstrecken zu den Gruppenspielen relativ überschaubar. Durch die frühen Anstoßzeiten von zweimal 13.00 Uhr und einmal 16.00 Uhr Ortszeit (18.00 und 21.00 Uhr in Europa) bleibt es aber eine Überlegung, schon zwei Tage vor dem Spiel aus dem Hauptquartier in den Spielort zu fliegen.

Der 53 Jahre alte Löw verwies darauf, dass sich dadurch höchstwahrscheinlich auch die gewohnten Abläufe, von den Essens- und Trainingszeiten bis hin zu den Regenerationszeiten, verändern müssten. "Wir haben ja schon erlebt, dass es an ganz winzigen Dingen, an Nuancen, hängt, ob man ins Finale kommt oder zuvor ausscheidet", betonte Löw, der deshalb die Ideallösungen will.

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