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"Nicht rundum zufrieden"  

Schiedsrichter-Chef Fandel räumt Fehler ein

22.12.2013, 12:10 Uhr | dpa

Schiedsrichter-Chef Herbert Fandel räumt Fehler ein. Das Phantomtor des Leverkuseners Stefan Kießling bei der TSG 1899 Hoffenheim sorgte für reichlich Gesprächsstoff. (Quelle: imago/Avanti)

Das Phantomtor des Leverkuseners Stefan Kießling bei der TSG 1899 Hoffenheim sorgte für reichlich Gesprächsstoff. (Quelle: Avanti/imago)

Die Bundesliga-Referees kommen einfach nicht aus der Kritik. "Es stimmt, dass es gerade zum Ende der Hinserie überraschend deutliche Fehler in Abseitsbewertungen gab", räumte Schiedsrichter-Chef Herbert Fandel ein und zog eine selbstkritische Bilanz nach einer für die Referees heiklen Halbserie.

Auch der Hinrunden-Abschluss verlief nicht ohne größere Fehler. Nach dem 1:0-Sieg von Eintracht Braunschweig gegen 1899 Hoffenheim am letzten Vorrunden-Spieltag gestand Guido Winkmann zwei dicke Patzer. Er hatte sich immerhin vor die Fernsehkameras gestellt und seine Fehlentscheidungen erklärt. Einen Treffer von Torsten Oehrl in der 14. Minute hatte der 40-Jährige wegen einer falschen Abseitsentscheidung nicht gegeben. Vor dem Elfmetertor des gleichen Spielers (29.) hatte der Unparteiische hingegen eine Abseitsstellung übersehen.

Winkmanns Fehler passten ins Bild: Ob Phantomtor, Debatten um Handelfmeter, falsche Abseitspfiffe - die Referees sorgten regelmäßig für Ärger bei Fans und Vereinen. "Eine detaillierte Analyse werden wir erst im Wintertrainingslager der Bundesliga-Schiedsrichter im Januar auf Mallorca vornehmen. Aber man kann sicher vorab sagen, dass wir mit dem Verlauf der Hinrunde insgesamt nicht rundum zufrieden sein können", sagte Fandel als Vorsitzender der Schiedsrichter-Kommission beim Deutschen Fußball-Bund.

Schiedsrichter-Lehrgang auf Mallorca im Januar

Gerade die Pannen bei Abseitsentscheidungen seien "natürlich ärgerlich und darüber werden wir in Mallorca sicherlich auch sprechen, aber es ändert nichts an der Tatsache, dass unsere Assistenten in der Vorrunde mit zahllosen schwierigen Situationen insgesamt einen guten Job gemacht haben", sagte der ehemalige FIFA-Referee. Der erstmalige Lehrgang der 22 Erstliga- und 20 Zweitliga-Schiedsrichter auf Mallorca vom 13. bis 19. Januar sei jedoch keine Reaktion auf die öffentliche Kritik, sondern Teil der Professionalisierungsmaßnahmen im Schiedsrichterbereich.

"In der Tat gab es in der Hinrunde einige sehr öffentlichkeitswirksame und ungewöhnliche Einzelsituationen. Ich weiß aber, dass dies nichts mit der generell sehr hohen Qualität unserer Schiedsrichter zu tun hat", sagte Fandel auf die Frage, ob die deutschen Referees immer noch die besten der Welt seien, wie oft gesagt wurde. Die Unparteiischen würden in einem professionellen Umfeld arbeiten und seien ihrer Aufgabe gewachsen.

Fandel kann Freistoß-Spray nichts abgewinnen

Helfen könnte den Spielleitern die Torlinientechnologie, für die sich Fandel schon länger ausgesprochen hat. Die Deutsche Fußball Liga will bereits im Frühjahr 2014 eine Grundsatzentscheidung über die Einführung treffen. "Wir sind jederzeit bereit. Wenn die Technik eingeführt wird, wird sie von uns auch angewendet", sagte Fandel.

Wenig hält der 49-Jährige hingegen vom Freistoß-Spray, wie es gerade bei der Klub-WM in Marokko angewendet wurde und nach dem Wunsch von FIFA-Präsident Joseph Blatter auch bei der Weltmeisterschaft in Brasilien zum Einsatz kommen soll. "Ehrlich gesagt, kann ich mich bislang damit nicht so recht anfreunden. Und eine wirkliche Notwendigkeit dafür sehe ich auch nicht", sagte Fandel.

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