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DFB-Trainer Frank Wormuth nach Behinderten-Diskriminierung auf Bewährung

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Nach Diskriminierung  

DFB-Trainerausbilder Wormuth arbeitet auf Bewährung

08.01.2014, 11:59 Uhr | sid, t-online.de

DFB-Trainer Frank Wormuth nach Behinderten-Diskriminierung auf Bewährung. Nach seiner Entgleisung arbeitet DFB-Ausbilder Frank Wormuth aus Bewährung. (Quelle: imago/Eibner)

Nach seiner Entgleisung arbeitet DFB-Ausbilder Frank Wormuth aus Bewährung. (Quelle: Eibner/imago)

Trainerausbilder Frank Wormuth arbeitet nach einer diskriminierenden Aussage gegenüber einem behinderten Lehrgangsteilnehmer auf Bewährung beim Deutschen Fußball-Bund. Das erklärte DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock, der einen Bericht der "Sport Bild" über den Vorfall vom Oktober 2012 bestätigte.

"Nachdem uns der Vorgang bekannt wurde, habe ich ein Gespräch mit Frank Wormuth geführt und ihm deutlich gemacht, dass ein solcher Satz absolut inakzeptabel ist", sagte Sandrock.

Ein weiteres Fehlverhalten dieser Art würde Wormuth teuer zu stehen kommen. "Im Wiederholungsfall würde dies klare Konsequenzen nach sich ziehen", so Sandrock weiter.

Wormuth "hat mir die Würde genommen"

Wie die "Sport Bild" berichtete, hatte Wormuth den gebürtigen Libanesen Mohamad Yassine, dem nach einem tragischen Unfall als Jugendlicher in seiner Heimat Beirut beide Unterarme amputiert werden mussten, verbal diskriminiert.

"Herr Wormuth hat mir meine Würde genommen", wird Yassine zitiert. In seinem Büro soll Wormuth im Oktober 2012 zu dem 48-Jährigen gesagt haben: "Du bist nur hier, weil Zwanziger keine Eier hat und einen Behindertenplatz geschaffen hat."

Fachliche Bewertung korrekt

Wormuth hat dies eingestanden. "Er hat bedauert, dass er sich im Ton vergriffen hat", äußerte Sandrock.

Dass der 48-jährige Yassine bei der Abschlussprüfung durchgefallen ist, hat laut Sandrock aber nichts mit dem Vorfall zu tun. Unter anderem habe der Prüfungsausschuss bestätigt, "dass die fachliche Bewertung von Herrn Yassine korrekt gelaufen ist."

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