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Fußball  

Klinsmann: Deutschlands "goldene Generation" titelreif

20.01.2014, 17:35 Uhr | dpa

Klinsmann: Deutschlands "goldene Generation" titelreif. Jürgen Klinsmann attestiert der Löw-Truppe Titelreife.

Jürgen Klinsmann attestiert der Löw-Truppe Titelreife. Foto: Andrew Gombert. (Quelle: dpa)

São Paulo (dpa) - Jürgen Klinsmann traut der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Brasilien den Titel zu. "Ich weiß, dass Deutschland eine goldene (Spieler-)Generation hat und bereit ist, einen Titel zu gewinnen", sagte der 49 Jahre alte Coach der US-Nationalmannschaft.

Das US-Team hält sich derzeit in São Paulo auf, wo die WM am 12. Juni eröffnet wird. Bei der WM 2006 im eigenen Land sei das DFB-Team noch sehr jung und ohne Erfahrungen gewesen, sagte der ehemalige Bundestrainer im Interview des brasilianischen Internetportals GloboEsporte.com. "Das war eine Arbeit von acht, zehn Jahren, die nun ihren Gipfel erreichen kann." Unter Klinsmann war das deutsche Team 2006 WM-Dritter geworden.

Das US-Team schlägt sein WM-Quartier in São Paulo auf. Für Klinsmann heißt das Ziel im Sommer Achtelfinale. Die USA sind mit Deutschland, Portugal und Ghana in der Gruppe G und werden am 26. Juni in Recife auf die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw treffen. "Das ist spannend. Das ist ein Team, das ich noch begonnen habe aufzubauen, und ein Stab, den ich zusammengestellt habe und der bis heute zusammen ist", sagte Klinsmann über die DFB-Auswahl. "Es sind viele Freunde. Joachim Löw ist ein exzellenter Trainer und ein sehr naher Freund. Es macht stolz zu sehen, was wir damals 2004 angefangen haben. Dann 2006, und wie wir sahen, wie dieses Team immer stärker, stärker und stärker wurde."

Für Brasilien sieht Klinsmann eine besondere Chance durch die WM. Die Gastgeber seien "schon die Nummer eins im Fußball, fünfmal Weltmeister, aber das hier ist, mehr als eine WM zu gewinnen", sagte er. "Klar, die Menschen erwarten das, aber das ist die Chance, all die unterschiedlichen Facetten zu zeigen, die dieses Land von Nord bis Süd hat." Er erinnerte an die WM 2006. Die Deutschen seien stets als sehr ernstes Volk angesehen worden: "Arbeit, Arbeit, Arbeit". Aber alle hätten 2006 verstanden, dass die Deutschen auch Feste feiern, glücklich sein und lachen könnten. Die WM sei der Moment, "sich als Nation zu zeigen".

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