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Lewis Holtby: "Fulham war der richtige Schritt"

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"Die letzte Zeit war sehr turbulent"

26.02.2014, 17:40 Uhr | t-online.de

Lewis Holtby: "Fulham war der richtige Schritt". Keine Angst vor Wayne Rooney: Lewis Holtby (li.) bekommt es gleich in seinem zweiten Spiel für Fulham mit den ganz Großen zu tun. (Quelle: imago/BPI)

Keine Angst vor Wayne Rooney: Lewis Holtby (li.) bekommt es gleich in seinem zweiten Spiel für Fulham mit den ganz Großen zu tun. (Quelle: imago/BPI)

Hey Leute,

hier ist wieder einmal Lewis Holtby - vom FC Fulham. Wie ihr sicher mitbekommen habt, habe ich seit einigen Wochen einen neuen Verein. Ich spiele nun nicht mehr im Norden Londons an der White Hart Lane für Tottenham, sondern etwas zentraler im Craven Cottage. Und obwohl ich in der Stadt geblieben bin, war die letzte Zeit sehr aufregend und turbulent für mich. Deswegen habe ich mich etwas länger nicht bei euch gemeldet.

Aber der Reihe nach. Im Winter habe ich mich dazu entschieden, mein Glück bei einem anderen Klub zu suchen. Da ich bei Tottenham leider nicht so zum Zug kam, wie ich mir das vorgestellt hatte, musste ich diesen Schritt gehen. Denn wie ihr wisst, liebe ich nichts mehr als Fußball spielen.

Und wenn ich das nicht tun kann, fehlt einfach etwas. Ich bin noch jung, hoch motiviert und es kribbelt in meinen Füßen. Ich brauche dieses Gefühl, in ein vollbesetztes Stadion einzulaufen und 90 Minuten lang alles zu geben.

Vier Spiele über 90 Minuten

Genau das darf ich nun in Fulham glücklicherweise wieder tun. Ich habe in allen vier Spielen seit meinem Wechsel von der ersten bis zur letzten Sekunde auf dem Platz gestanden und dabei richtig Spaß gehabt. Gegen Manchester United haben wir mit dem 2:2 auch gleich für eine riesige Überraschung gesorgt und waren sogar lange auf der Siegerstraße. Auch gegen Liverpool und West Bromwich haben wir eine super Leistung geboten und uns letztlich durch zwei Last-Minute-Gegentore selbst um den Lohn gebracht.

Wir haben so zwar insgesamt fünf Punkte liegenlassen und sind immer noch Tabellenletzter. Ich bin aber felsenfest davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen und Fulham auch im nächsten Jahr wieder in der Premier League spielen wird - auch wenn sich im Klub seit meiner Ankunft inzwischen schon wieder einiges geändert hat.

Ironie des Schicksals

Trainer René Meulensteen, der sich sehr um mich bemüht hatte und mit dem ich mich wunderbar verstanden habe, wurde - auch für mich völlig überraschend - gefeuert. Sein Nachfolger ist Felix Magath - ein alter Bekannter für mich. Als ich die Nachricht von dem Wechsel auf der Trainerbank erhalten habe, war ich gerade in einem Kurzurlaub mit meiner Freundin in Dänemark. Und ich gebe zu, dass ich im ersten Moment etwas geschockt darüber war, innerhalb von nur vier Monaten den insgesamt vierten neuen Coach zu bekommen.

Ich musste dann sogar früher als geplant wieder in Richtung London aufbrechen und noch sonntags direkt auf dem Trainingsplatz erscheinen. Es ist schon eine Ironie des Schicksals, dass ich mehr als drei Jahre nach meiner ersten Zeit auf Schalke plötzlich wieder unter Magath spiele. Ich sehe das als eine absolute Herausforderung für mich an und glaube daran, dass diese Erfahrung mir in meiner Karriere sicher weiterhelfen wird.

Die Trainingsintensität hat sich deutlich erhöht, wir haben jetzt ab und an sogar gleich zwei Einheiten am Tag. Das ist zwar für England sehr ungewöhnlich, im Abstiegskampf kann das aber natürlich nicht schaden. Es ist einfach wichtig, dass wir uns alle jetzt schnellstmöglich aneinander gewöhnen und dann die nötigen Punkte einfahren.

Mit einem Auge in Richtung Brasilien

Für mich persönlich war es jedenfalls der richtige Schritt, nach Fulham zu wechseln. Die Erfahrung englischer Abstiegskampf wird mich persönlich weiterbringen, ich darf wieder spielen und mich präsentieren. Wie ihr wisst, wartet im Sommer dann ja auch die WM. Ich sehe meine Chancen aufgrund der starken Konkurrenz auf meiner Position realistisch. Aber es wäre natürlich sensationell, bei diesem Turnier dabei sein zu dürfen. Ich werde jedenfalls alles dafür geben. Dafür heißt es jetzt aber erst einmal: trainieren, trainieren, trainieren - und nicht absteigen.

Ich verspreche aber, mich schon bald wieder bei euch zu melden.


Bis dahin!
Euer Lewis

Fulham-Profi und U21-Kapitän Lewis Holtby berichtet in seinem Blog für T-Online.de und Red Bull vom Geschehen auf den großen und kleinen Plätzen der Republik und dem, was ihn abseits des Platzes bewegt.


Links zu Lewis Holtby:

Lewis Holtby bei Facebook und Twitter
News, Videos und Fotos zu Holtby, Vettel, Pastrana und Co. bei redbull.de

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