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FIFA-Boss Sepp Blatter will das Elfmeter-Schießen abschaffen

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"Tragödie für die Spieler"  

Blatter will das Elfmeter-Schießen abschaffen

08.03.2014, 07:56 Uhr | t-online.de, sid

FIFA-Boss Sepp Blatter will das Elfmeter-Schießen abschaffen. Sepp Blatter hat einen festen Standpunkt zum Thema Elfmeter-Schießen. (Quelle: imago/EQ Images)

Sepp Blatter hat einen festen Standpunkt zum Thema Elfmeter-Schießen. (Quelle: EQ Images/imago)

Sepp Blatter hat erneut deutliche Kritik am Elfmeter-Schießen in den K.o.-Runden bei großen Turnieren geäußert. "Dabei verliert der Fußball seine Basis, seine Essenz. Es ist dann kein Mannschaftssport mehr, sondern eins gegen eins", sagte der FIFA-Präsident bei einem Vortrag zum Thema "Soziale Verantwortung im Sport" in Mönchengladbach.

Für den 77-Jährigen ist das Elfmeter-Schießen reines Glücksspiel. "Das ist eine Lotterie und somit eine Tragödie für die Spieler. Es ist nur attraktiv für das Fernsehen, denn die Quoten gehen dabei richtig hinauf", sagte Blatter weiter.

Nicht zum ersten Mal will Blatter den bei den meisten Fans beliebten finalen Showdown abschaffen. Bereits in der Vergangenheit hatte der Schweizer mehrfach angekündigt, sich für eine diesbezügliche Reform einsetzen zu wollen.

UMFRAGE
Hat FIFA-Boss Sepp Blatter recht mit seiner Forderung, das Elfmeter-Schießen abzuschaffen?

Blatter: "Dann mache ich weiter"

Unterdessen kündigte Blatter auf dem Vortrag auch an, für eine weitere Amtszeit als Boss des Fußball-Weltverbandes zur Verfügung zu stehen: "Wenn die Verbände mehrheitlich möchten, dass ich weitermache, dann mache ich weiter. Voraussetzung ist, dass ich gesund bleibe, und im Moment bin ich gesund."

Bedingung ist für Blatter, der seit 1998 Chef der FIFA ist, dass ihn die Mitglieder beim FIFA-Kongress im Juni in Sao Paulo für die Wahl beim Kongress 2015 in Zürich vorschlagen. "Dann hätte ich ein Jahr Zeit, die Kandidatur vorzubereiten", sagte der Schweizer. Zuvor hatte bereits der Franzose Jerome Champagne angekündigt, ebenfalls kandidieren zu wollen.

Kritik wegen WM-Vergabe an Katar

Bei dem Vortrag wurden Blatter und die FIFA indes auch für die Menschenrechtsverletzungen in Katar angegriffen, wo die WM 2022 ausgerichtet wird. "XX Tote in Katar. Für Geld geht ihr über Leichen. FIFA=Mafia" stand auf einem Spruchband, das Fans von Borussia Mönchengladbach vor dem Veranstaltungsort entrollten.

"Wir können nicht die Verantwortung tragen für die Gesetze eines Landes. Wir können auch nicht die Verantwortung dafür übernehmen, ob die Unternehmen gut oder schlecht bezahlen. Wir können aber versuchen, eine Lösung mit allen Beteiligten zu finden", verteidigte sich Blatter: "Ich denke da besonders an die Großunternehmen, die sich im Moment etwas bedeckt halten."

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