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Streit um neue DFB-Zentrale: Galopper wollen Revier nicht räumen

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Streit um neue DFB-Zentrale  

Galopper wollen ihr Revier nicht räumen

28.03.2014, 10:39 Uhr | t-online.de

Streit um neue DFB-Zentrale: Galopper wollen Revier nicht räumen. Der Rennsport vor den Toren der Frankfurter City steht vor dem Aus. (Quelle: dpa)

Der Rennsport vor den Toren der Frankfurter City steht vor dem Aus. (Quelle: dpa)

Der Streit um das künftige DFB-Leistungszentrum in Frankfurt am Main geht in die nächste Runde: Der Rennklub Frankfurt erklärte nun, das für den Bau vorgesehene Gelände der Galopprennbahn in Niederrad nicht vorzeitig verlassen zu wollen und pocht dabei auf seinen noch bis 2024 gültigen Pachtvertrag. "Auf der Galopprennbahn ist das Kompetenzzentrum Fußball nur in Verbindung mit Galopprennsport realisierbar", heißt es in einer Pressemitteilung der Galopper.

"Genauso wie alte Bäume nicht einfach durch junge Bäume gleichwertig ersetzt werden können, kann auch eine über 150 Jahre alte Tradition wie der Galopprennsport in Frankfurt nicht ohne große Nachteile für die nachfolgenden Generationen ausgelöscht werden", erklären die Pferdesportler. Der Rennbetrieb soll nach der Saison 2015 eingestellt werden.

Kündigung liegt nicht vor

Man begrüße zwar prinzipiell die Pläne, ein solches Fußball-Zentrum in Frankfurt zu errichten, allerdings liege weder dem Rennklub noch der Betreibergesellschaft Hippodrom GmbH "eine Kündigung des laufenden und gültigen Pachtvertrages mit der Stadt Frankfurt vor, noch ein schriftliches Angebot zur vorzeitigen Auflösung des Pachtvertrages, noch eine schriftliche Mitteilung, dass seitens der Stadt Frankfurt bzw. des Magistrats der Stadt Frankfurt beabsichtigt ist, den Pachtvertrag vorzeitig zu beenden."

Stadt widerspricht: "Rennklub ist nicht unser Vertragspartner"

Bei der Stadt Frankfurt sieht man das allerdings anders. "Der Rennklub ist nicht unser Vertragspartner", erklärte ein Sprecher der Grünen gegenüber der "Bild". "Wir streben aber weiterhin eine einvernehmliche Lösung über die Beendigung des Galopprennbetriebs mit unserem Pächter, der Hippodrom GmbH, an." Die Details müssten noch verhandelt werden.

Auch der Rennklub ist weiter an einem Kompromiss interessiert. Man hoffe auf "vertrauensvolle Gespräche" zwischen den Beteiligten, "bevor weiterhin unsinnig wertvolles Porzellan zerschlagen wird".

Bauarbeiten sollen 2017 beginnen

Der rund 50 Millionen Euro teure Neubau, der Anfang 2017 beginnen soll, bedeutet auch den Umzug des Verbandes aus dem nahe gelegenen Stadtwald. Die neue DFB-Zentrale wird voraussichtlich weitere zehn Millionen Euro kosten, in dem bisherigen Bürogebäude arbeiten ca. 200 Mitarbeiter. Genutzt werden soll das Leistungszentrum von der Nationalmannschaft, den DFB-Junioren, für die Ausbildung der Bundesligatrainer, die bisher in Köln stattfindet, und der Spitzenschiedsrichter.

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