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Die DFB-Spieler in der Einzelkritik

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Fußball  

Die DFB-Spieler in der Einzelkritik

13.05.2014, 22:45 Uhr | dpa

Die DFB-Spieler in der Einzelkritik. Der Kapitän der DFB-Elf, Julian Draxler, musste sich viele Bälle hinten abholen.

Der Kapitän der DFB-Elf, Julian Draxler, musste sich viele Bälle hinten abholen. Foto: Marcus Brandt. (Quelle: dpa)

Zieler: Die Nummer 3 für die WM war als Ruhepol ohne Fehler, wurde aber auch nicht geprüft. Löw schätzt die Konstanz des Hannoveraners.

Rüdiger: Als Innenverteidiger rechts hinten zweikampfstark, eng am Mann, sicher in der Luft. Sein Kopfball (32.) wurde noch geklärt.

Mustafi: Ordnete mit vielen Kommandos die Innenverteidigung, viel physische Präsenz, aber Fehler im Aufbau. Nur theoretische WM-Chance.

Ginter: Löw hat den Freiburger schon längere Zeit auf dem Zettel. Im zweiten Länderspiel lange kein Stabilisator in der Bubi-Defensive.

Sorg: Auf der falschen Abwehrseite mit Unsicherheiten. Stabilisierte sich zwar etwas, unsicher nach vorne. Derzeit nicht sein Niveau.

Kramer: Überraschend dabei, überraschend guter Beginn. Machte Räume eng, war fleißig - ließ aber nach. Über 90 Minuten fehlte Konstanz.

Rudy: Dem ältesten Feldspieler in der Startelf war die etwas größere Erfahrung anzumerken. Abspielfehler schlichen sich ein, tauchte ab.

Goretzka: Bekam sein Lampenfieber nicht in den Griff. Bei Chance (25.) zu spät. Die Aussicht auf Südtirol ist nicht gerade gestiegen.

Meyer: Quirlig, gut im Dribbling, aber zu ungenau beim letzten Pass. Der Schalker war viel unterwegs. Suchte den Abschluss (51./58.).

Draxler: Der Prominenteste konnte als Kapitän erst nach der Pause Regie führen. Holte sich die Bälle hinten. Schwacher Standard (29.).

Volland: Dem Neuling mit der größten WM-Chance war die Nervosität anzumerken. Trat als Eckballschütze in Erscheinung - sonst kaum.

Ter Stegen: Kam zur Pause für Zieler, wurde ebenfalls nicht geprüft. Spielte gut mit nach langem Ball (66.). Zur WM darf er nicht.

Höwedes: Als Rechtsverteidiger im zweiten Spielabschnitt dabei. Kam nicht in Schwierigkeiten, setzte aber auch wenig Akzente.

Hahn: Nervös vom Gedanken an die WM. Eingewechselt vergab erst überhastet (49.), dann klärte Rybus (84.) noch auf der Linie.

Jung: Nach Einwechslung für Volland (70.) auf dem rechten Flügel eingesetzt. Mehr als das Debüt verbuchte der Frankfurter nicht.

Arnold: Für Meyer (76.) gebracht blieb ihm nicht viel Zeit. Wie andere Frischlinge muss der Wolfsburger noch reifen.

Günter: Schnupperte noch acht Minütchen Länderspielluft. Muss sich erst noch weiter in der Bundesliga beweisen.

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