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Beckenbauer reagiert auf FIFA-Sperre und kündigt eine schriftliche Antwort an

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Schriftliche Antworten angekündigt  

Beckenbauer reagiert auf FIFA-Sperre

15.06.2014, 14:06 Uhr | sid

Beckenbauer reagiert auf FIFA-Sperre und kündigt eine schriftliche Antwort an. Franz Beckenbauer reagiert auf die Vorwürfe der FIFA. (Quelle: dpa)

Franz Beckenbauer reagiert auf die Vorwürfe der FIFA. (Quelle: dpa)

Das ehemalige FIFA-Exekutiv-Mitglied Franz Beckenbauer wird bis zum 27. Juni die Fragen der Ethik-Kommission des Fußball-Weltverbandes beantworten. Dies gab das Management des 68-Jährigen bekannt.

Damit liegt "für unser Verständnis kein Verdacht für einen mutmaßlichen Verstoß gegen das FIFA-Ethikreglement mehr vor, sodass wir davon ausgehen, dass die provisorisch verhängte Sanktion gegen ihn umgehend aufgehoben wird", heißt es in der Erklärung.

Beckenbauer war am Freitag provisorisch für 90 Tage von der FIFA gesperrt worden.

Aufhebung der Sperre ungewiss

Deutschlands Fußball-Lichtgestalt wird laut offizieller Darstellung die Fragen "in schriftlicher Form auf Deutsch" beantworten. Trotzdem darf der Kaiser nicht mit einem automatischen Ende seiner Sperre rechnen.

"Diese Angelegenheit wird komplett von der rechtsprechenden Kammer der FIFA-Ethikkommission behandelt", sagte FIFA-Sprecherin Delia Fischer. Das Gremium sei dabei frei in seiner Entscheidung.

Beckenbauer überrascht über Sanktionen

Über die verhängte Sperre sei der Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft sehr überrascht gewesen. Ihm sei keine Gelegenheit gegeben worden, sich vorab zu dem "Verdacht eines mutmaßlichen Verstoßes" zu äußern. Beckenbauer: "Es war das erste Mal, dass sie bei der FIFA nicht gewusst haben, wie sie mich telefonisch erreichen können. Im Übrigen war ich immer davon ausgegangen, dass ich die Fragen nicht beantworten muss, da ich bei der FIFA keine offizielle Funktion mehr bekleide. Aber das ist ja nun auch geklärt."

Beckenbauers Management betonte nochmals, dass die Sanktion der FIFA eine "provisorische Maßnahme" gewesen sei. "Damit wurde kein Verstoß festgestellt, sondern nach dem Ethikreglement lediglich angenommen, dass der Verdacht eines Verstoßes vorliegen könnte, sollte er die Fragen nicht beantworten. Franz Beckenbauer hat jedoch zu keinem Zeitpunkt gegenüber der FIFA ausgeschlossen, die Fragen zu beantworten", schrieb Beckenbauer-Berater Marcus Höfl.

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