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Deutschland ist Nummer 1 - Löw will Vormacht verteidigen

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Fußball  

Deutschland ist Nummer 1 - Löw will Vormacht verteidigen

17.07.2014, 14:15 Uhr | dpa

Deutschland ist Nummer 1 - Löw will Vormacht verteidigen. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist wieder die Nummer eins der FIFA-Weltrangliste.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist wieder die Nummer eins der FIFA-Weltrangliste. Foto: Bernd von Jutrczenka. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Weltmeister in Rio, jetzt auch offiziell die Nummer 1 auf dem Globus: Fußball-Deutschland ist ganz oben. Zu steigern wäre das wohl nur noch, "Welt- und Europameister in einem zu sein", sagte DFB-Boss Wolfgang Niersbach.

Nicht nur der Verbands-Präsident aber weiß: Um den Platz an der Sonne zu verteidigen, darf sich niemand auf dem Erfolg ausruhen. Der nächste Pflock ist schon eingeschlagen: Bis 2018 wird der DFB für 50 Millionen Euro ein neues Leistungs- und Kompetenzzentrum errichten. "Dem kommt eine große Bedeutung zu", erklärte Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff.

Nur wenn Liga, Verband und Vereine weiter innovative Wege beschreiten, kann der Spitzenplatz im Weltfußball auf Dauer zementiert werden. "2000 und 2004 lag der deutsche Fußball am Boden, damals sind wir jeweils in der Vorrunde der EM-Turniere ausgeschieden. Da wurden Maßnahmen ergriffen. Da wurde gesagt, wir müssen mehr in die Ausbildung investieren, wir müssen technisch bessere Spieler haben. Nur mit deutschen Tugenden hätte man keine Fortschritte gemacht", hatte Weltmeister-Trainer Joachim Löw unmittelbar nach dem großen Triumph in Rio de Janeiro erklärt.

"Seit 2002 haben die 36 Vereine der Bundesliga und 2. Liga 925 Millionen Euro in ihre Leistungszentren investiert", sagte Liga-Chef Christian Seifert im Fachblatt "Kicker" . Auch wenn es naturgemäß an der einen oder anderen Stelle Interessenunterschiede gebe, müsse es die gemeinsame Aufgabe bleiben, "diesen Weg weiterzugehen", ergänzte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL). "Es war auch ganz wichtig nach 2010, als wir mit einer ganz jungen Mannschaft bei der WM in Südafrika waren, dass danach viele Trainer die jungen Spieler eingesetzt und ihnen vertraut haben", unterstrich Löw.

Wenn am 3. September mit einem schon lange ausgemachten Freundschaftsspiel ausgerechnet gegen WM-Finalgegner Argentinien in Düsseldorf der neue Länderspielzyklus beginnt und vier Tage später in Dortmund gegen Schottland die Qualifikation für die EM 2016 startet, kann der Bundestrainer auf weit mehr als die 23 Weltmeisterspieler zurückgreifen. "Zum Beispiel Marco Reus oder Ilkay Gündogan. Spieler, die normalerweise eine ganz, ganz große Zukunft vor sich haben", meinte Löw.

Dazu kommen die Bender-Zwillinge, womöglich auch der seit mehr als anderthalb Jahren verletzte Bayern-Verteidiger Holger Badstuber, der schon die WM 2010 sowie die EM 2012 gespielt hat und beim deutschen Meister Bayern München nach über 19 Monaten Verletzungspause vor seinem Comeback steht. WM-Azubis wie der Schalker Julian Draxler oder der Neu-Dortmunder Matthias Ginter sind Hoffnungsträger Richtung 2018.

Max Kruse (Mönchengladbach), Marcell Jansen (Hamburger SV) und Marcel Schmelzer (Dortmund) wollen zurück in das Eliteteam. Auch Mario Gomez (Florenz) hat die Nationalelf noch nicht endgültig abgeschrieben, zumal Stürmer-Oldie Miroslav Klose (137 Länderspiele) seine Auswahlkarriere wohl beenden wird. Andere wie Kevin Volland (Hoffenheim), Max Meyer und Leon Goretzka (beide Schalke), die auch schon in das A-Team hereinschnuppern durften, sind ebenfalls hochmotiviert.

Erst einmal ist Weltranglistenplatz eins die nächste Belohnung für die jahrelange Aufbauarbeit von Löw und seinen Bundesliga-Kollegen. Erstmals seit 20 Jahren steht die DFB-Auswahl im Ranking des Weltverbandes FIFA wieder ganz oben. Deutschland löste den Weltmeister-Vorgänger Spanien ab. Neuer Zweiter ist der deutsche WM-Finalgegner Argentinien.

Als die Rangliste im August 1993 erstmals veröffentlicht wurde, stand die DFB-Mannschaft ebenfalls an der Spitze. Zuletzt wurde sie dort im Juni 1994 notiert. Im Monat danach stand Brasilien nach dem Gewinn des WM-Titels in den USA ganz oben. In das WM-Turnier 2014 war Deutschland als Nummer zwei gegangen.

Die Generation der "Hunderter" Lukas Podolski (116 Spiele), Philipp Lahm (113), Bastian Schweinsteiger (108) und Per Mertesacker (104) darf den Sommer als Krönung ihrer Laufbahn ansehen. Eine Endstation aber soll es für sie noch nicht sein. "Ich bin 29. Ich glaube, das ist ein ganz gutes Alter. Ich kann sicherlich noch eine WM spielen, wenn alles funktioniert bei mir", hatte Schweinsteiger schon in Brasilien erklärt.

Das nächste große Ziel für alle ist die EM-Endrunde 2016 in Frankreich, die erstmals mit 24 Mannschaften gespielt wird. Die leichte Qualifikation gegen Schottland, Polen, Irland, Georgien und Gibraltar kann Löw da schon als neue Probierphase nutzen.

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