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Fußball  

Reaktionen auf den Rücktritt von Philipp Lahm

18.07.2014, 16:13 Uhr | dpa

Reaktionen auf den Rücktritt von Philipp Lahm. Philipp Lahm (r) jubelt mit Lukas Podolski bei der Siegerehrung.

Philipp Lahm (r) jubelt mit Lukas Podolski bei der Siegerehrung. Foto: Marcus Brandt. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Nachrichtenagentur dpa hat Reaktionen auf den Rücktritt von Philipp Lahm als Spieler der Fußball-Nationalmannschaft zusammengestellt.

Joachim Löw (Bundestrainer): "Als Trainer kann man sich einen solchen Spieler nur wünschen. Philipp ist ein Musterprofi, der alles dem Erfolg unterordnet. Dank seiner Spielintelligenz und Vielseitigkeit spielt er seit Jahren international auf einem absoluten Top-Niveau, er ist ein Weltklassespieler, das hat er in den letzten Wochen in Brasilien wieder bewiesen. Mit dem Gewinn des WM-Titels hat er diese herausragende Laufbahn nun gekrönt. Philipp war für mich immer ein zentraler und ganz wichtiger Ansprechpartner, mit dem wir unsere Ideen diskutieren konnten. Er kann auf seine Laufbahn stolz sein, er ist ein großartiger Spieler mit Herz, Leidenschaft und Charakter, der viel für den DFB geleistet hat. Philipp wird im Team des FC Bayern weiterhin eine wichtige Säule bleiben. Sportlich wie privat wünsche ich ihm alles Gute. Danke, Philipp!"

Oliver Bierhoff (Nationalmannschaftsmanager): "Philipp ist ein absolutes Vorbild, als Fußballer wie als Mensch. Bei der Nationalmannschaft konnten wir uns immer hundertprozentig auf ihn verlassen. Auf dem Platz genauso wie als Kapitän. Er ist eine große Persönlichkeit und übernimmt gerne viel Verantwortung. Ich habe größten Respekt vor Philipps Karriere und seiner Entscheidung, wir alle können uns bei ihm nur bedanken."

Angela Merkel (Bundeskanzlerin): "Weltmeister zu werden im Fußball ist sicherlich eine Mannschaftsleistung, aber der Kapitän hat damit auch etwas zu tun. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, ihm meinen großen Respekt auszusprechen für das, was er für die Nationalmannschaft getan hat"."

Wolfgang Niersbach (DFB-Präsident): "Philipp hat mich heute morgen angerufen und persönlich über diesen Schritt informiert. Ich habe in dem Gespräch sehr schnell gemerkt, dass es aussichtslos ist, ihm seine Entscheidung ausreden zu wollen. Er war in den zehn Jahren bei der Nationalmannschaft nicht nur ein herausragender Spieler, sondern immer ein absolutes Vorbild. Ich habe ihm für all das gedankt, was er für den DFB geleistet hat."

Helmut Sandrock (DFB-Generalsekretär): "Philipp ist nicht nur ein herausragender Spieler, sondern auch neben dem Platz eine große Persönlichkeit. Ich habe ihn in den Gesprächen und Verhandlungen bei der Nationalmannschaft immer als absolut ehrlich, verlässlich und fair erlebt."

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandschef FC Bayern): "Es gibt kaum einen besseren Abschied, als als Weltmeister auf dem Höhepunkt einer Karriere Schluss zu machen. Für die Nationalmannschaft wird es aber nicht einfach, Lahm als Spieler, Mensch und Kapitän zu ersetzen."

Matthias Sammer (Sportvorstand FC Bayern): "Nur Philipp kann fühlen, ob seine Entscheidung zu diesem Zeitpunkt die richtige ist. Sie nötigt mir auf jeden Fall den allergrößten Respekt ab."

Lukas Podolski (Nationalspieler): "Philipp, es war mir eine Ehre mit Dir Seite an Seite 10 Jahre beim DFB und 3 Jahre für Bayern zu fighten, spielen und Erfolge zu feiern."

Thomas Müller (Nationalspieler): "Das bleibt ja jedem selbst überlassen."

Simon Rolfes (Kapitän Bayer Leverkusen): "Das ist überraschend. Vielleicht hatte er das Gefühl, nach dem grandiosen Triumph einen würdigen Abschluss zu finden. Er ist lange dabei, das darf man nicht unterschätzen. Jetzt kann er seine ganze Energie für den FC Bayern nutzen - was vielleicht schlecht ist für Bayer Leverkusen."

Uwe Seeler (Ehrenspielführer der Nationalmannschaft): "Das kommt für mich überraschend, wahrscheinlich sogar für alle. Für das deutsche Team ist das sicher ein großer Verlust. Na ja, er hat jetzt den WM-Titel. Mehr kann er als Fußballer ja nicht erreichen. Gott sei Dank haben wir in Deutschland viele gute Nachwuchsleute, das hat ja gerade die Weltmeisterschaft in Brasilien gezeigt. Ich hoffe, dass man die Lücke schließen kann."

Rudi Völler (Ex-Nationalspieler, -Teamchef und aktueller Sportdirektor Bayer 04 Leverkusen): "Das ist sicher eine Überraschung für viele. Philipp Lahm ist ein Spielertyp, dem man von der spielerischen Qualität und der Fitness die nächste WM noch zugetraut hätte. Es ist eine Entscheidung, die mit dem WM-Titelgewinn zusammenhängt. Mehr geht halt nicht!"

Sepp Maier (70) (ehemaliger Nationaltorwart): "Der Philipp muss das selber wissen, aber schade ist es schon für den deutschen Fußball, dass so ein toller Spieler aufhört. Er hat jetzt das erreicht, was er sich vorgestellt hat - Weltmeister - und das reicht ihm in der Nationalmannschaft. Besser kann es ja nicht werden. Hauptsache, er bleibt dem FC Bayern noch lange erhalten."

Horst Seehofer (Ministerpräsident von Bayern): "Philipp Lahm hat sich diese Entscheidung reiflich überlegt. Wir alle sollten sie respektieren, auch wenn er der deutschen Nationalmannschaft fehlen wird - als Fußballer, als Kapitän und als Mensch."

Rainer Bonhof (Weltmeister von 1974 und Vizepräsident von Borussia Mönchengladbach: "Für mich ist das gar nicht so überraschend. Philipp Lahm hat jetzt zehn, zwölf Jahre auf allerhöchstem Niveau gespielt. Immer in der Weltspitze. Aus meiner Sicht ist das ein richtiger Moment für eine solche Entscheidung. Möglicherweise hatte er dabei auch im Kopf, dass er jetzt langsam in ein Alter kommt, wo eine Prellung nicht mehr nach zwei Tagen abklingt."

Joseph Blatter (FIFA-Präsident): "Philipp Lahm ist ein Vorbild & seine brillante Karriere wird nach seinem DFB-Rücktritt weitergehen!"

Wolfgang Overath (Weltmeister 1974): "Ja, klar hat mich das überrascht. Aber wenn du so aufhören kannst, ist das nicht mehr zu toppen."

Martin Kaymer (Golf-Profi): "Ich bin ein bisschen schockiert. Er ist einer der weltbesten Abwehrspieler. Das finde ich sehr schade. Hinten war er eine sichere Bank, ein Führungsspieler und ein super-authentischer Spieler. So viele gute Abwehrspieler haben wir jetzt auch nicht in Deutschland, die den Platz einnehmen können. Ich rede noch einmal mit ihm."

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