Sie sind hier: Home > Sport > Fussball >

DFL: Rauball wirft Bremen "Populismus" vor

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Debatte um Polizeieinsätze  

Rauball wirft Bremen "Populismus" vor

24.07.2014, 21:48 Uhr | sid, dpa

DFL: Rauball wirft Bremen "Populismus" vor. Reinhard Rauball ist mit den Bremer Plänen überhaupt nicht einverstanden. (Quelle: imago)

Reinhard Rauball ist mit den Bremer Plänen überhaupt nicht einverstanden. (Quelle: imago)

Ligapräsident Reinhard Rauball hat dem Land Bremen in der Debatte um Kosten für Polizeieinsätze bei Fußballspielen Populismus vorgeworfen. "Selbst wenn man mit solchen Thesen die Meinungshoheit über manchem Stammtisch gewinnt: Die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit ist immer die Aufgabe und das Monopol des Staates", sagte Rauball der "Süddeutschen Zeitung".

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer will trotz der Drohung eines Länderspiel-Entzuges den Profi-Fußball für Polizeieinsätze bei Hochrisiko-Spielen zahlen lassen.

"Ordnungspolitischer Bruch und Verfassungsbruch"

Mäurer argumentiert unter anderem mit den Milliarden-Einnahmen der Deutschen Fußball Liga (DFL) für die Fernsehrechte. "An Populismus hat man sich ja gewöhnt, aber Populismus gepaart mit unvollständigen Fakten ist schon hart", sagte Rauball. Der Staat sei "für die Gefahrenabwehr zuständig, und auch in Zeiten leerer Staatskassen bleibt das so. Wenn wir an den Aufgaben der Polizei herumbasteln wollen, dann wird das ein ordnungspolitischer Bruch und ein Verfassungsbruch", bekräftigte der Vereinschef von Borussia Dortmund.

UMFRAGE
Der Stadtstaat Bremen will die DFL für Polizei-Einsätze bei Bundesliga-Spielen zur Kasse bitten. Ist dieser Ansatz richtig?

Im Interview der "Ruhr Nachrichten" äußerte Rauball sein Unverständnis über den Bremer Vorstoß. "Seit Jahren sind wir mit der Innenministerkonferenz in einem Dialog, der von beiden Seiten als außerordentlich positiv beurteilt wird. Wir haben uns auf ein Zehn-Punkte-Programm verständigt. Dieses Programm erfüllen wir, DFB und Bundesliga. Aus diesem Konsens ist Bremen ausgebrochen."

EM-Qualifikationsspiel wird wohl verlegt

Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes will bei seiner Sitzung am Freitag in Frankfurt am Main eine Antwort auf den umstrittenen Bremer Vorstoß geben. So gilt als sicher, dass das EM-Qualifikationsspiel gegen Gibraltar am 14. November in eine andere Stadt verlegt wird. Auch ein genereller Länderspiel-Entzug für Bremen ist im Gespräch.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages
Ähnliche Themen im Web

Shopping
Shopping
congstar „Smart Aktion“: 300 Min, 100 SMS und 1000 MB
zu congstar.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Sport von A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017