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Franz Beckenbauer versöhnt sich mit FIFA-Boss Sepp Blatter

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Versöhnung mit FIFA-Boss Blatter  

Beckenbauer: "Wir hätten uns den ganzen Käse ersparen können"

09.08.2014, 15:26 Uhr | sid, t-online.de

Franz Beckenbauer versöhnt sich mit FIFA-Boss Sepp Blatter. Joseph S. Blatter (li.) und Franz Beckenbauer haben ihr Kriegsbeil wieder begraben.  (Quelle: dpa)

Joseph S. Blatter (li.) und Franz Beckenbauer haben ihr Kriegsbeil wieder begraben. (Quelle: dpa)

Knapp zwei Monate nach Aussprache der provisorischen Sperre haben sich Deutschlands Fußball-Ikone Franz Beckenbauer und Weltverbandspräsident Joseph S. Blatter versöhnt. "Es waren unglückliche Umstände, die zu meiner Sperre geführt haben. Aber wir haben jetzt unter Freunden gesprochen", sagte Beckenbauer zu "Bild.de" nach dem Treffen beim Sepp-Blatter-Turnier im schweizerischen Ulrichen.

"Ich glaube, ihm ist die ganze Angelegenheit so peinlich wie mir. Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, dass wir auch Fehler gemacht haben oder dass ich Fehler gemacht habe, die ganze Situation zu unterschätzen", gab der 68-Jährige zu.

Die Kommission war anderer Meinung

"Wenn ich den Fragebogen gleich ausgefüllt hätte, hätten wir uns den ganzen Käse ersparen können, aber das habe ich nicht gemacht, weil ich der Meinung war, ich bin nicht mehr zuständig, weil ich keine Position mehr bei der FIFA habe", sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern. "Die Ermittlungskommission war anderer Meinung. Ich bin nach wie vor anderer Meinung. Aber es nützt nichts, die Ethikkommission hat ja die vorläufige Sperre wieder aufgehoben, also es gibt keinen Grund, nicht hier zu sein."

Beckenbauer war von der FIFA Anfang Juni zunächst für 90 Tage provisorisch für sämtliche Aktivitäten im Fußball gesperrt worden, da er im Zusammenhang mit Bestechungsvorwürfen bei der Vergabe der WM-Endrunde 2022 an Katar Fragen der FIFA-Ethikkommission zunächst nicht beantwortet hatte.

Auf Brasilien-Reise verzichtet

Die Sperre wurde zwei Wochen später aufgehoben, nachdem Beckenbauer den Fragenkatalog beantwortet hatte. Auf die Reise zur WM nach Brasilien hatte der "Kaiser" jedoch verzichtet.

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